Friedrich Josef Dörr
44 Sekunden, das reicht. Die Hetze und der Hass gehen nicht von der AfD aus, sie treffen die AfD. Das habe ich schon einmal gesagt. Unsere Plakate sind schon immer abgerissen worden. Uns werden Veranstaltungsorte vorenthalten und unsere Leute werden auch angegriffen. Die Demokratie ist nicht gefährdet durch eine Partei, vor der Sie Angst haben. Manche haben ja den Schuss vom letzten Sonntag noch nicht gehört, andere haben ihn schon gehört, die sind etwas ruhiger geworden. Jedenfalls ist die Demokratie gefährdet durch diejenigen, die in der Verantwortung sind. Die haben nämlich die Macht und die Möglichkeit, die Demokratie zu verteidigen, und das tun sie im Augenblick nicht in genügendem Maße. Man muss zuerst einmal, um die Demokratie zu verteidigen, die Demokratie vorleben. Ich habe hier schon oft gesagt, wir sind eine Demokratie im Aufbau, Demokratie ist nichts Fertiges. Wir sind eine Demokratie im Aufbau und daran sollten wir alle arbeiten, damit diese Demokratie im Aufbau auch mal eine Demokratie in der Vollendung wird. Das geht aber nicht durch Hetze hin und her und indem man versucht, einen Sündenbock zu finden. Ich freue mich für Sie, dass die AfD da ist, sonst wüssten Sie hier überhaupt nicht, was Sie sagen sollten. - Herzlichen Dank! (Beifall von der AfD.)
