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Friedrich Josef Dörr

AfD 27.05.2024 Sitzungen 17/26

Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Saarländerinnen und Saarländer! Wir haben uns in langen Jahren daran gewöhnt, dass wir ein Leben neben der Natur führen können, als wenn es die Natur nicht gäbe, in Städten und Gemeinden. Wir haben uns daran gewöhnt, sogar gegen die Natur zu leben und haben geglaubt, dass das gut gehen könnte. Das kann aber nicht gut gehen, und schon unser großer Dichter Friedrich von Schiller hat in seinem großen Gedicht „Das Lied von der Glocke“ gesagt: „Doch mit des Geschickes Mächten ist kein ewiger Bund zu flechten“ - Das war vor zweihundert Jahren, das hat er schon gewusst und viele wahrscheinlich auch. Wir wissen es in unserem Inneren auch, es geht nicht so weiter, wie wir bisher gelebt haben. Jetzt haben wir wieder erleben müssen, dass des Geschickes Macht zugeschlagen hat und haben im Saarland eine Hochwasserkatastrophe erlebt. Ich möchte an dieser Stelle in meinem Namen, im Namen unserer Fraktion zuerst einmal allen Opfern dieser Katastrophe meine, unsere Anteilnahme aussprechen, ob es große Schäden sind, die die Menschen erlitten haben oder auch von außen gesehen kleinere Schäden. Frau Rehlinger hat in ihrer Regierungserklärung von der Waschmaschine gesprochen, das ist für uns vielleicht ein kleiner Schaden, aber für jemanden, der kein Geld hat, ist das ein großer Schaden. Allen Geschädigten soll in erster Linie unsere Anteilnahme gelten. Darüber hinaus, das ist eben von meinen Vorrednern ausführlich dargelegt worden, aber ich möchte es doch noch einmal sagen, obwohl ich es jedes Mal mitgedacht habe: Den Kräften, die geholfen haben, dass diese Katastrophe nicht noch schlimmer geworden ist oder nicht noch schlimmere Auswirkungen gebracht hat, gebührt unser Dank. Unabhängig davon, ob sie hauptamtlich, ehrenamtlich, als nachbarschaftliche Helfer oder auch von außen gesehen als „Unbeteiligte“ tätig geworden sind, all diesen sollten wir unsere Hochachtung und unseren Dank aussprechen. Den Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen darüber hinaus, da sie sich ohnehin schon durch ihre Berufswahl und durch die Wahl ihres nebenamtlichen Engagements für diese Art von Betätigung, für diese Art von Einsätzen, bereiterklärt haben, die auch nicht ungefährlich sind. Es wäre nicht das erste Mal, dass bei solchen Einsätzen auch Helferinnen oder Helfer zu Schaden gekommen sind. Also noch einmal herzlichen Dank. (Abg. Haas (SPD): Das sieht der Kollege Be- cker aber anders. Er ist weder aufgestanden noch hat er für die Hilfsorganisationen applaudiert.) Herr Haas, es geht nicht darum, ob man aufsteht oder applaudiert. (Zurufe aus der SPD.) Es geht darum, ob man etwas tut oder nicht tut. Sie wissen zum Beispiel nicht, was Herr Becker getan hat. (Abg. Haas (SPD): Doch!) Woher wissen Sie denn das? (Abg. Haas (SPD): Ich habe es gesehen.) Nein, was soll er denn hier bei ‑ ‑

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