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Friedrich Josef Dörr

AfD 15.05.2024 Sitzungen 17/25

Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Saarländerinnen und Saarländer! Ich hatte mir gewünscht, an dieser Stelle unser Grundgesetz etwas zu würdigen. Aber mit drei Minuten geht das nicht. Nach den Ausfällen der Vorredner der AfD gegenüber muss ich auch noch Zeit dafür haben. Ich glaube, ich bin hier im Raum der einzige, der diesen Tag erlebt hat, als dieses Grundgesetz verabschiedet wurde. Da war ich etwas mehr als zehn Jahre alt. Ich habe auch das, was vorher war, erlebt, war politisch schon ein klein wenig interessiert und hatte schon erlebt, dass hier im Saarland, an dieser Stelle, wo wir jetzt sind, eine Verfassung verabschiedet wurde, die eine Reaktion zum Beispiel auf den Zweiten Weltkrieg war. Herr Toscani, diese Angriffe auf die AfD weise ich in jedem Fall zurück. Das ist das erste Mal, dass jemand Vaterlandsverräter zu mir sagt. Das ist einfach nur lächerlich. Wem wollen Sie da gefallen? Also ich weiß nicht, was Sie sich dabei denken, wenn Ihnen solche Entgleisungen passieren. Ich bin ein Saarländer, ich bin ein Deutscher, ich bin ein ganz normaler Mensch. Ich liebe mein Vaterland. Vaterlandsverräter bin ich unter keinen Umständen. Zu den Leuten, die von der AfD genannt worden sind, Krah und so weiter, mit einem chinesischen Mitarbeiter. Wir sind ja alle immer so weltoffen; da darf es ja auch einmal ein Chinese sein. (Sprechen.) (Abg. Dörr (AfD)) Ich überlege mir auf der anderen Seite, wie viele Tausend Milliarden ausgegeben werden für Spionage, zum Beispiel von den Vereinigten Staaten, und wo diese Spione alle sitzen. (Sprechen.) Wir hatten schon einmal einen Spion der DDR im Bundeskanzleramt. Es ist doch lächerlich, sich an einem einzigen Spion abzuarbeiten, der jetzt aufgefallen ist. Und die vielen Tausend, die noch herumlaufen und nicht auffallen, vergisst man wohl. (Sprechen.) Wenn es um Hass und Hetze geht, dann ist es die AfD, die Hass und Hetze erleidet. (Sprechen und Lachen.) Wir haben den Hass nicht in uns. Den sehe ich immer auf dieser Seite des Parlaments. Diese Geschichten, wenn ein Plakat abgerissen wird, erleben wir ja seit Jahren tausendfach. Darum hat sich überhaupt niemand gekümmert. Jetzt hat es einmal jemanden von der CDU oder SPD getroffen, jetzt wird das endlich überhaupt einmal besprochen. Wenn Sie die Statistik sehen, obwohl wir ja eine kleine Partei sind und wenig Wahlkämpfer haben, so ist unsere Säule ganz hoch, wo Verletzungen, zum Teil körperliche Verletzungen, stattgefunden haben. Zur Verfassung sage ich auch noch etwas. Die Verfassung ist nicht gefährdet durch die Bürger. Sie ist nicht gefährdet durch uns. Die Verfassung ist gefährdet durch die Regierenden. Unsere Regierung im Bund hat bezüglich der 60 Milliarden vom Bundesverfassungsgericht bescheinigt bekommen, dass sie gegen die Verfassung gehandelt hat, also gegen das Grundgesetz. Das ist bescheinigt worden.

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