Reinhold Jost
Liebe Kolleginnen und Kollegen! Frau Präsidentin! Es ist mir jetzt doch wichtig, dass ich das richtigstelle. Man kann sich ja in Klischees baden und suhlen - in Klischees und nicht in Negligés, Kollege Commerçon. (Lautes Sprechen. - Zurufe und Heiterkeit.) Das ist sein Einwurf. Nein, er hat es gesagt. Ich habe es nur zitiert. Also, Kollege Theis, ich weiß nicht, ob Sie mir so etwas zutrauen. Das ist alleine schon - - (Heiterkeit und Lachen.) Ich will nur darauf hinweisen, dass es offensichtlich jeder verstanden hat, nur nicht der eine oder andere hier im Raum. Die Headline in der entsprechenden Internetmeldung des Saarländischen Rundfunks lautet: „Beamte bekommen bald mehr Geld. Das Saarland wird den Tarifabschluss im öffentlichen Dienst für Beamte übernehmen. Das hat Ministerpräsidentin Rehlinger am Dienstag im Landtag angekündigt.“ Punkt. (Sprechen.) Also nur zur Klarstellung. Es ist so, dass da kein Durcheinander gemacht wird. (Sprechen. - Lachen und Heiterkeit.) Wir haben das sehr klar und deutlich zum Ausdruck gebracht. - Ein anderes Thema, das eben angesprochen wurde, ist, dass die Städte und Gemeinden angeblich aufgrund der verspäteten Spitzabrechnung auf ihr Geld warten. Das hat sich in den letzten Jahren mit Blick auf die unterjährige Spitzabrechnung für die Kommunen in der Regel günstiger herausgestellt, weil das am Ende dazu geführt hat, dass es nachlaufend deren Haushalte direkt entlastet. Ich kann nur noch einmal um Folgendes bitten: Weniger Klischee. Ich kann ja verstehen - ich war ja auch eine Zeit lang in einer Oppositionsrolle -, dass man glaubt, hinter jedem Stöckchen herlaufen zu müssen. Aber oftmals muss man aufpassen, dass man dann nicht an der Wand landet. Das tut dem Kopf nicht gut. - Vielen Dank. (Beifall von der SPD.)
