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Hermann-Josef Scharf

CDU 20.09.2023 Sitzungen 17/17

Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen, meine sehr verehrten Damen und Herren! Herr Dörr, der Corona-Aufarbeitungszug ist in voller Fahrt. Kollege Schäfer hat schon einiges ausgeführt. Ich will noch einmal betonen, das waren zwei wunderbare Tage! Die Expertinnen und Experten haben sich sehr viel Mühe gegeben. Das UKS ist angesprochen, ich will auch noch einmal die Krankenkassen nennen, die diese Dinge sehr sorgfältig aufgearbeitet haben. Wir sind uns alle einig gewesen, dass wir jetzt nicht die Akten zur Seite legen. Ich habe heute mit Minister Magnus Jung darüber gesprochen, wir sind sehr stolz und sehr froh, dass jetzt auch eine Dissertation über diese Dinge angefertigt wird. Der Minister hat die Zusage gegeben und Anträge sind gestellt, dass das mit dem Parlament sehr eng verzahnt wird. Es war uns sehr wichtig gewesen, aus den gemachten Fehlern die entsprechenden Lehren ziehen zu können. Sie haben einen Komplex angesprochen, der uns nach wie vor beschäftigt, nämlich die Äußerungen der Erkrankten hier im Saarland. Das ist einem ein Stück weit unter die Haut gegangen. Jeder hat in seinem Bekanntenkreis Menschen, die immer noch an Long-COVID zu leiden haben. Da müssen wir am Ball bleiben. Da will ich auch noch einmal Professor Robert Bals an unserem UKS nennen, der in diesem Segment mit seiner Mannschaft sehr intensiv die Dinge aufarbeitet. Ich kann den Menschen nur noch einmal die Anregung geben: Bitte wenden Sie sich nach Homburg, versuchen Sie, dort einen Termin zu bekommen, um diese Dinge anzusprechen. Ein wichtiger Punkt, das will ich heute deutlich sagen, ist, dass auch aktuell einige Menschen an COVID erkrankt sind. Mein Appell an die Menschen, die zu den Risikogruppen gehören - ich gehöre auch dazu, ich bin seit 35 Jahren Diabetiker -, lautet, sich impfen zu lassen. Mein Hausarzt hat mir dringend die Impfung empfohlen und ich werde mir diese Impfung noch einmal verabreichen lassen. Ich kann den Menschen nur den Tipp geben, sich mit ihrem Hausarzt, der der Lotse sein soll, über diese Dinge zu unterhalten. Da haben uns die Experten empfohlen, die Impfung für Influenza und COVID-19 nicht an einem Tag verabreichen zu lassen, sondern in einem Abstand von 14 Tagen. Das gehört auch dazu, weil COVID uns ein Stück weit weiter begleiten wird. Es ist wichtig, diese Aufarbeitung der Dinge konsequent zu machen, das haben wir den Menschen versprochen. Wir werden noch einige weitere Gruppen anhören und im Gespräch die Dinge vertiefen. Ich kann nur sagen, wir waren das erste Bundesland. Wir hatten auch jemand aus dem Bundesministerium zugeschaltet, auch das war eine positive Rückmeldung. Sie hatten gesagt, wir an der Saar seien auf einem guten Wege. Deshalb möchte ich mich bei allen, bei den Kolleginnen und Kollegen der SPD-Fraktion, bei meinen Kolleginnen und Kollegen sehr herzlich bedanken. Das war ja keine Sache gewesen, die in 2, 3 Stunden erledigt war. Wir haben Tage zusammengesessen und das vorbereitet. Das hat insgesamt Freude gemacht, weil wir an einem Strang gezogen haben. Ich glaube, das ist die Botschaft, die von hier ausgehen soll: Wir sind in den Fragen, die die Gesundheit der Menschen angehen, einig. Diese Dinge werden wir weiterverfolgen. Ich könnte jetzt noch einiges sagen, was die Lagerhaltung oder die Beschaffungswege angeht. Das sind alles Punkte, die wir gerade intensiv aufarbeiten. Wie gesagt, wir sind auf einem guten Wege. Ich kann Sie nur nochmals bitten: Steigen Sie auf den Zug mit auf, es ist nie zu (Abg. Scharf (CDU)) spät, und dann sind die Menschen in diesem Lande gut unterwegs. Wir würden uns freuen, wenn Sie da vielleicht einsteigen würden, um deutlich zu machen, dass das alle Menschen angeht. Ich will es noch einmal sagen: Es gilt immer noch, die Leugner von Corona und die Impfgegner mit Argumenten zu überzeugen. Das Argument soll sprechen, deswegen gehen wir diesen Weg konsequent zusammen weiter. Den Antrag lehnen wir ab, weil er wirklich keinen Beitrag dazu leistet. - Herzlichen Dank! (Beifall von der CDU.)

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