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Dagmar Heib

CDU 15.03.2023 Sitzungen 17/12

Vielen Dank für das Mehr an Redezeit. Das gibt mir die Gelegenheit, mich für die Einladung zu bedanken. Es stimmt, wir haben damals am Landesgleichstellungsgesetz gearbeitet. Auch Frau Spaniol von der Opposition war dabei. Es war insgesamt eine interessante Runde, die ein gutes Gesetz auf den Weg gebracht hat, das wir vielleicht noch einmal in den Blick nehmen können, um zu gucken, ob wir etwas evaluieren beziehungsweise verbessern können. Das kann ebenfalls ein Ergebnis von Gesprächen oder Beratungen in dieser Gruppe werden. Ich wollte noch etwas ansprechen, was ich erlebt habe. Am Weltfrauentag habe ich gesagt, es ist sogar ein Grund, schwarz zu tragen, weil wir vieles noch nicht erreicht haben. Bei einem Gespräch mit der Apothekerkammer hatten wir eine Feststellung. Ich denke, wir wissen alle um die Bedeutung der öffentlichen Apotheken. Wir wissen, wie wichtig sie für unsere Versorgung sind. Die Apothekerkammer beziehungsweise die Teilnehmenden haben uns etwas berichtet. Es geht um Beschäftigte, die Qualifikationen im Bereich Pharmazie haben, entweder als Akademiker oder durch Ausbildungen, beispielsweise Techniker in dem Bereich. Es ist feststellbar, dass in den Apotheken, unter den Unternehmerinnen und Unternehmern und auch im Angestelltenbereich, immer mehr Frauen tätig sind. Darüber freuen wir uns ja zunächst einmal: Die Erwerbsarbeit der Frauen nimmt zu. Aber als Grund wird eben genannt, dass die Männer aus dem Tätigkeitsfeld der Apotheken rausgehen und in andere Berufe in der Pharmazie einsteigen, in denen sie weitaus besser verdienen. Wenn man sich solche Entwicklungen betrachtet, erkennt man, dass wir noch einiges zu tun haben. Ich denke, hier stellt sich uns eine Aufgabe, an der wir gemeinsam weiterarbeiten können. - Danke. (Beifall von der CDU.)

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