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Friedrich Josef Dörr

AfD 15.02.2023 Sitzungen 17/11

Herzlichen Dank, Frau Präsidentin! Ich möchte nur kurz auf die Argumentation von Frau Wagner-Scheid eingehen. Die Identifikation mit den Landkreisen ist doch im Verhältnis recht bescheiden. Selbst die Identifikation mit den schon vor Langem geschaffenen Gemeinden ist noch ziemlich dürftig. Wenn Sie zum Beispiel Fußballfan sind, dann wissen Sie, dass wichtige Mannschaften wie zum Beispiel Hertha Wiesbach in der Oberliga sind. Der Ort wird getrennt von der Gemeinde Eppelborn geführt. Jägersburg ist auch in der Oberliga. Das ist ein Stadtteil von Homburg. Elversberg ist sogar in der dritten Liga und ist nur ein Stadtteil der Gemeinde Spiesen-Elversberg. Das heißt also, die Leute identifizieren sich mit ihren Dörfern. Unser Vorschlag beinhaltet, dass die Dörfer wieder ihre Selbstständigkeit erlangen sollten. Was das Saarland und seine Kleinheit betrifft, ist es vielleicht gar nicht so schlecht, wenn man die Zeit erlebt hat, in der wir teilautonom und selbstbewusst genug waren, um an Weltmeisterschaften im Fußball teilzunehmen. Wir sollten selbstbewusst genug sein und diese Scherze von anderen, die in Nordrhein-Westfalen leben und meinen, bei ihnen wäre ein Landkreis so groß wie das Saarland, ertragen können. Es gibt ja den Spruch „small is beautiful“. Aber das ist Englisch und nicht ganz richtig. Deshalb sage ich es auf Deutsch und sage es, wie ich es sehe: Klein ist groß. Klein ist oft besser als groß. Klein ist groß. Das wollen wir. Es ist hier gesagt worden, wir wollen den Leuten wieder ihre Selbstständigkeit geben. Das ist ein Schritt dazu. - Herzlichen Dank. (Beifall von der AfD.)

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