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Sandra Quinten

SPD 07.12.2022 Sitzungen 17/9

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Werte Kolleginnen und Kollegen! Bevor ich in das einsteige, was ich heute hier zu sagen habe, möchte ich kurz die Worte, die Frau Wagner-Scheid hier zum Fall Kusel gefunden hat, aufgreifen: Ich finde es schon ein Stück weit unsäglich, hier über eine Situation zu urteilen, die Sie maximal aus dem Fernsehen kennen. Sich hier hinzustellen und darzustellen, mit ein bisschen mehr Schießkino und ein bisschen mehr Schießleistung hätten Yasmin und Alexander überlebt, wären nicht hingerichtet worden, (Zurufe von der CDU: Das ist jetzt aber Ih- re Interpretation! - Abg. Schäfer (CDU): Das hat sie nicht gesagt!) diese Aussage, die Sie heute hier getroffen haben, hätten Sie nicht getroffen, wenn Sie sich in der vergangenen Woche die Mühe gemacht hätten, einmal nach Kaiserslautern zu fahren und sich zwei Stunden lang Urteilsbegründungen anzuhören. Denn dann hätten Sie dort im Detail erfahren, was diese beiden Kollegen haben erleben müssen in ihrem Todeskampf! Und nun stellen Sie sich hier hin und sagen, ein bisschen mehr Schießen, auch in Corona-Zeiten ein bisschen mehr, das hätte vielleicht etwas geändert! (Abg. Schäfer (CDU): Das wurde so nicht ge- sagt! - Weitere heftige Zurufe von der CDU.) Ich finde, das ist unverschämt!

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