Stefan Thielen
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Meine sehr geehrten Damen und Herren, ich muss zugestehen, dass ich meinen Zettel mit der Wortmeldung abgegeben hatte, bevor Sie Ihren letzten Satz gesagt haben, Herr Kollege Schmitt, in dem Sie angekündigt haben, dass die SPD-Fraktion dem Antrag mit der Überweisung an den Ausschuss doch zustimmen wird. Das begrüßen wir natürlich. Ich will dafür an dieser Stelle recht herzlich danken. Auf der anderen Seite möchte ich aber auch genauso noch anbringen, dass Sie in Ihrer Redezeit sehr umfangreich ausgeführt haben, was alles im Moment nicht geht und wo überall die Probleme sind. Ich gebe dem Kollegen Dörr recht, das war sicher alles hervorragend recherchiert und gut zusammengebracht. Mir hat in der ganzen Aufzählung aber ein bisschen Ihre persönliche Position gefehlt. Wollen Sie die Fernverkehrsverbindung von Saarbrücken über Luxemburg nach Brüssel, vor allem diese Strecke? Wollen Sie vielleicht als lokaler Abgeordneter auch einen Haltepunkt im Kreis Merzig-Wadern oder wollen Sie es nicht? Man könnte ja einmal äußern, wie man selbst dazu steht. Ich kann dazu nur sagen, ich hätte das gerne, ich würde mich freuen. Das wäre wirklich eine Bereicherung für unser ganzes Land und auch für den Landkreis Merzig-Wadern. Deswegen klare Forderung: Wir wollen das. (Beifall von der CDU.) Genauso muss ich sagen, dass einige Studien aus dem Jahr 2000 stammen. 2009 wurde auch zitiert, aber 2000 ging einiges los. Es hat sich seitdem einiges geändert. Wir wollen doch alle, dass wir den Schienenverkehr ausbauen. Wir wollen doch alle darauf setzen. Da muss ich auch sagen, dass man vielleicht einiges einmal anders bewerten muss, als es damals der Fall war, und ganz klar hier Chancen ergreifen. Ich weiß ganz genau, im letzten Jahr ist die Zusammenarbeit vonseiten unserer Landesregierung mit der Bundesregierung nicht gut gelaufen. Ich sage als damaliger Parlamentarischer Geschäftsführer noch einmal Entschuldigung an Jürgen Barke. Das ist damals wirklich nicht gut gelaufen. Das hätte man besser machen können, aber Wahlkampfzeiten sind dafür bekannt, dass es Turbulenzen gibt. Wir hatten auch noch Corona et cetera. Das alles ist keine Entschuldigung. Wir müssen das jetzt noch einmal aufgreifen. Dafür ist das ein guter Ansatz. Vor allen Dingen sind ja jetzt die Protagonisten anders. Ich will über das Haus Andreas Scheuer gar nichts sagen in dem Zusammenhang, aber jetzt haben wir den Parlamentarischen Staatssekretär Oliver Luksic. Der muss auch jede Chance für das Saarland ergreifen, die dort besteht. Ich bitte die Regierung, alle Chancen zu nutzen. Zum zweitletzten Satz, den Sie gesagt haben: „Gut gedacht, schlecht gemacht“. Es ist aber so, dass die Mittel im Haushalt stehen. Lassen Sie uns gemeinsam versuchen, das auszunutzen, was für das Saarland erreicht wurde. Dar- (Abg. Thielen (CDU)) aus kann man sicher noch mehr machen. Das sollte unser gemeinsames Ziel sein. Noch einmal danke für Ihre Zustimmung zum Antrag. Ich freue mich auf die weitere Auseinandersetzung im Ausschuss. Auf gute Zusammenarbeit! - Vielen Dank. (Beifall von der CDU.)
