Friedrich Josef Dörr
Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Saarländerinnen und Saarländer! Zu diesem wichtigen Thema habe ich 3 Minuten. Ich brauche aber vielleicht gar nicht diese 3 Minuten. Zuerst einmal ein Dankeschön an die (Abg. Dörr (AfD)) CDU, dass sie diesen Antrag gestellt hat, denn es ist wichtig, dass wir nicht nur die Frankreichstrategie im Auge haben, sondern auch die Luxemburgstrategie und auch darüber hinaus die Europastrategie. Da ist es im Endzustand wichtig, dass wir eine Verbindung hätten zwischen Brüssel, Luxemburg, Saarbrücken und Straßburg. Wenn wir das schon früher gehabt hätten, hätten wir auch vielleicht die eine oder andere Europainstitutsansiedlung in Saarbrücken. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Wie gesagt, es auf dem Wege nach Luxemburg besser zu machen, das wäre auch ein Stück zu diesem Gedanken. Auch herzlichen Dank an den Vorredner von der SPD. Er hat wirklich sehr ausführlich recherchiert und die missliche Lage, wie sie besteht, richtig dargestellt. Es gibt da sehr verschiedene widerstrebende Interessen. Es ist nicht so, dass die Franzosen wünschen, dass wir eine direkte Verbindung nach Luxemburg haben und es ist auch nicht so, dass die Luxemburger sich daran beteiligen wollen und so weiter. Aber es ist ein wichtiges Ziel und dieses Ziel sollten wir zu erreichen versuchen. Eine Machbarkeitsstudie soll nicht wie so oft dazu dienen, dass man sagt, das können wir aus wirtschaftlichen Gründen oder diesem und jenem Grund sowieso nicht machen, sondern wir sollten wirklich versuchen, es zu schaffen. Wir entlasten die Straßen, wir bringen Leute zum Schienenverkehr. Das ist wie gesagt dann auch gut für die Leute, die den öffentlichen Personennahverkehr, aber auch den Schienenverkehr allgemein benutzen wollen, und für die Leute, die dann noch auf der Straße übrigbleiben - das werden leider Gottes sehr viele sein -, denn das Auto können wir nicht abschaffen, wir wollen es auch nicht abschaffen. Das wird ein Vorteil für alle sein. Wie gesagt: Machbarkeitsstudie, bitte dranbleiben! Der Weg ist richtig. Wie heißt es noch? „Das Perfekte ist der Feind des Guten.“ Deshalb fangen wir vielleicht einmal mit dem nicht so Perfekten an und entwickeln das weiter. Wir stimmen also für diesen Antrag. - Danke schön. (Beifall von der AfD.)
