Janick Pape
Sehr geehrter Herr Präsident, meine sehr geehrten Damen und Herren! Ich möchte noch einmal auf einen Punkt näher eingehen. Wenn wir uns über Nachhaltigkeit und Energieeffizienz unterhalten, dann müssen wir natürlich den Bestand in den Blick nehmen. Die privaten Neubauten in den gerade erschlossenen Neubaugebieten sind schon aus rationalen Kostenberechnungen der Bauherren meist energieeffizient. Wenn wir allerdings den Bestand in den Blick nehmen, dann muss ich an die Adresse der Grünen sagen: Alles, was Sie aufgezählt haben, haben Sie in den zurückliegenden 15 Regierungsjahren relativ wenig umgesetzt. (Beifall der CDU sowie des Abg. Florian Maier, SPD) Neubau und eine Ausweisung von Gebieten dort, wo sie sinnvoll sind, muss natürlich Hand in Hand gehen mit einer Fokussierung auf die Bestandsgebäude. Deshalb müssen wir genau hinschauen, wie wir Sanierungen in den Ortskernen attraktiv und wirtschaftlich machen. Das ist übrigens nicht nur energetisch nachhaltig, sondern fördert auch eine lebendige und vielfältige Dorfstruktur. Das Bauen mit Holz beispielsweise ist ebenfalls ein zu nennender nachhaltiger Ansatz. Als wichtiger Baustoff spielt Holz eine wichtige Rolle in der CO -Speicherung und ist ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor für unser Bundesland. (Beifall der CDU und der SPD) Festzuhalten ist: Der Ansatz für eine nachhaltige Entwicklung liegt auch im Bestand der öffentlichen Gebäude. Die energetische Sanierung von Schulen und übrigens auch Hochschulen, von Kindergärten, Sporthallen und Schwimmbädern kann nun mit den Mitteln aus dem Rheinland-Pfalz-Plan angegangen werden. Dieser ist effizient, und wir stellen nun die notwendigen Mittel bereit, auch aus der Dorferneuerung und Städtebauförderung. Der Minister hat es eben angesprochen, mit wie viel Innovationskraft und Engagement das vor Ort betrieben wird. Das ist unser gemeinsames Ziel in unserer Regierung. Das stärkt unsere Städte und Dörfer nachhaltig. Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit. (Beifall der CDU und der SPD)
