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Dirk Bisanz

AfD 20.08.2026 Sitzungen 19/5

Vielen Dank, Frau Präsidentin. – Meine Damen und Herren! Hitze und ihre Folgen sind kein abstraktes Zukunftsszenario. Dieser Sommer legt nichts offen, was nicht schon seit Jahren bekannt gewesen wäre. Auch wenn Ihr Antrag gut gemeint ist, liebe Grüne, so können wir Ihnen dazu einige kritische Anmerkungen leider nicht ersparen. (Vizepräsidentin Jaqueline Rauschkolb übernimmt den Vorsitz) Es ist schon bemerkenswert, dass Sie jetzt, nach zehn Jahren Regierungsbeteiligung in diesem Land, (Abg. Katharina Binz, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: 15!) das einfordern, was Sie gestern verschlafen haben. Zehn Jahre, (Abg. Carl-Bernhard von Heusinger, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: 15!) in denen man den Hitzeschutz nicht eigenständig anging, sondern ihn sich als Wahlkampfthema für die nächste Krise aufsparte. Der Temperaturanstieg in Städten und die körperliche Belastung, die damit einhergeht, gerade für Alte, für Kranke, für Pflegebedürftige, sind nicht von der Hand zu weisen. Es ist für mich aber unerklärlich, weshalb Sie auf solch eine unwissenschaftliche Argumentationsgrundlage zurückgreifen. (Zuruf von dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Das sagt die AfD!) Ich will dabei gar nicht eingehen auf – übrigens tatsächlich menschengemachte – Ursachen wie Wärmeinseleffekte. Nein, wichtiger ist vor allem der Hinweis, dass Berechnungen und Modelle eben keine echten Zahlen wiedergeben. Korrelation bedeutet nicht Kausalität. (Zuruf von der AfD: So ist es!) Das müsste jedem, der sich auf die Zahlen des RKI von den angeblichen Hitzetoten bezieht, bewusst sein. Selbst Medien, die Ihre Überspitzungen allzu gerne übernehmen und fördern, stellen fest, dass es sich bei den Zahlen des RKI nur um eine schnelle Analyse handelt. Anscheinend hat man auch hier aus Corona nicht das Geringste gelernt. (Beifall der AfD –

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