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Horst Gies

CDU 28.01.2026 Sitzungen 18/101

Verehrte Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Wer hätte das gedacht, dass ich zum Ende der Zeit hier im Parlament erlebe, dass wir zwei Gesetzentwürfe der Landesregierung, zum einen fischereirechtlicher Art und zum anderen landpachtrechtlicher Art, einstimmig verabschieden werden. Was hätten sich die Jägerinnen und Jäger gefreut, das wäre auch dort gelungen. Umso mehr freue ich mich über Zustimmung unsererseits zu diesem Gesetz. Ich kann sagen, einstimmige Zustimmung, alles gut gemacht. So haben es uns auch die Fischer rückgespiegelt. Ich sage nur, es geht noch. Ich freue mich, dass die CDU komplett zustimmen kann. (Beifall der CDU) Frau Präsidentin, Sie erlauben mir sicherlich, da es mit Sicherheit meine letzte Rede in der Funktion in diesem Landtag ist, dass ich mich nach 15 Jahren von Ihnen verabschiede. Es gibt etliche Kolleginnen und Kollegen, die gleich lange hier sind, und wir haben uns gegenseitig begleitet. Sie wissen, der Ausschuss für Landwirtschaft und Weinbau sowie Umwelt, Jagd und Forst waren meine Themen, die ich in diesen Jahren begleiten und vertreten durfte, eine für mich schöne Zeit, in der wir uns über viele Dinge auseinandergesetzt haben. Ich glaube, es ist verständlich, wenn ich zwei Dinge anspreche, die aus dieser Zeit ganz besonders hervorstechen. Zum einen – das ist noch nicht so lange her – betrifft dies das neue Jagdrecht, über das wir heftig miteinander gestritten und uns auseinandergesetzt haben. Zum anderen und vor allen Dingen war es, was natürlich in der Zeit für mich unvermeidlich war, die Flut am 14. Juli 2021, die meinen Wahlkreis in den beiden Kommunen, Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr, in der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler und im Bereich Sinzig – meine Kollegin Petra Schneider – getroffen hat. In dieser Zeit oder überhaupt bis heute, kann ich sagen, war jeder von Ihnen, liebe Kolleginnen und Kollegen, auch einmal bei uns im Landkreis. Ich glaube, das ist etwas, was nicht selbstverständlich ist, aber dieser Situation geschuldet war. Ich möchte mich dafür bedanken bei all denjenigen, die da waren, die noch da sind, die bisher geholfen haben. Es ist viel geschafft bis zum heutigen Tag, aber wir werden sicherlich noch eine ganze Legislatur brauchen, bis wir wieder da sind, wo wir hinkommen sollten und müssten. Ich möchte bzw. darf mit Blick auf einen lieben Kollegen, der immer wieder sagt, es gibt viel zu tun, der Spaten muss in den Boden, sagen, das trifft nach wie vor für das Ahrtal und meinen Wahlkreis zu. Ich möchte schließen mit einem herzlichen Dankeschön an Sie alle. Es war für mich eine sehr schöne, interessante Zeit. Ich sage Danke schön, ich sage auf Wiedersehen. Ich sage auch, vergessen Sie mir bitte das Ahrtal nicht. Alles Gute. Bleiben Sie gesund. (Beifall im Hause)

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