Benedikt Oster
Er richtet es jetzt!) Sie wollen über das gemeinsame Erbe sprechen, Common Heritage, das wurde bisher noch gar nicht gemacht. Rund 400.000 Amerikaner sprechen Pennsylvania Dutch, eine Sprachvariante, die auf dem Pfälzischen basiert. (Abg. Joachim Paul, AfD: So ist es!) Es handelt sich bei diesen Personen um Nachfahren derjenigen, die im 18. und 19. Jahrhundert vor allem aus der Pfalz auswanderten. (Abg. Andreas Rahm, SPD: Das sind die Trumps!) Der zweiteilige Dokumentarfilm „Hiwwe wie Driwwe“ zeichnet ein hervorragendes Bild dieser pfälzisch-pennsylvaniadeutschen Verbindung, die weiterhin gepflegt wird. (Abg. Daniel Schäffner, SPD: Gefördert durch die Medienförderung! – Zuruf des Abg. Markus Kropfreiter, SPD) So findet am 19. Oktober 2025 in Kaiserslautern der 19. Deutsch-Pennsylvanische Tag statt. Ferner hat Bad Dürkheim eine Städtefreundschaft in Pennsylvania, und der Landkreis Kaiserslautern hat eine Partnerschaft mit Lancaster County. Übrigens wurde der Großvater des heutigen US-Präsidenten Trump, wie allen bekannt ist, in Kallstadt geboren. Friedrich Trump starb 1918 als Frederick Trump in New York. Als Unternehmer betrieb er mehrere Restaurants. (Zuruf des Abg. Dr. Oliver Kusch, SPD) Es wanderten auch Deutsche aus anderen Gegenden des heutigen Rheinland-Pfalz in die USA ein. Zu nennen sind die Eifel, der Hunsrück und der Westerwald. Sie wollen über Shared Security sprechen, über die gemeinsame Sicherheit. Vizepräsident Vance zeigte sich im Februar auf der Sicherheitskonferenz in München sehr irritiert über die Einschränkung von demokratischen Grundrechten, beispielsweise der Meinungsfreiheit. (Abg. Dr. Oliver Kusch, SPD: Das wundert mich nicht!) Auch die undemokratischen Vorgänge in Ludwigshafen haben die US-Administration sehr irritiert. (Abg. Dr. Oliver Kusch, SPD: Der Hausmeister im Weißen Haus hat, glaube ich, mit Ihnen gesprochen!) Sie reiht sich mit der Kritik in eine lange Reihe ein. So hat beispielsweise Harald Martenstein zur Posse um die OB-Wahl in Ludwigshafen bei Welt Online geschrieben – ich zitiere –: (Abg. Dr. Oliver Kusch, SPD: Der Hausmeister im Weißen Haus war es!) „Was tun, wenn die Wähler weglaufen, und man trotzdem an der Macht bleiben will? Man entmachtet die Wähler.“ Das ist Ihre Agenda, und mit dieser Agenda gefährden Sie die Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten. Das kann man nicht anders sagen. (Beifall bei der AfD –
