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Clemens Hoch

11.09.2025 Sitzungen 18/93

Herr Präsident, meine sehr verehrten Damen und Herren Abgeordnete! Ich möchte erst einmal Danke sagen, auch namens der Johannes Gutenberg-Universität, für die großartige Unterstützung dieser seit zehn Jahren bestehenden Kooperation und für eine länderübergreifende Wissenschaftsregion. Es ist eine Kooperation, die Exzellenz hervorgebracht hat und mit der wir beabsichtigen, künftig noch mehr Exzellenz im Rhein-Main-Gebiet zu versammeln. Es ist schon gesagt worden: 95.000 Studierende, 1.500 Professuren. Es ist mir aber wichtig, noch einmal zu sagen, es gibt 39 Sonderforschungsbereiche und 19 Graduiertenkollegs. In einer länderübergreifenden Kooperation ist das einmalig spitze in der Bundesrepublik Deutschland. Das passiert in einem der härtesten Wettbewerbsumfelder, die es in den vergangenen Jahren gegeben hat. Allein im Jahr 2023 konnten die drei Universitäten 675 Millionen Euro Drittmittel einwerben, 184 Millionen Euro davon alleine die Johannes GutenbergUniversität in Mainz. Die Gründungsförderung mit dem Leuchtturmprojekt „Futury – The Future Factory“ sucht ihresgleichen in Deutschland. Sie sehen, die RMU ist mehr als die Summe ihrer Teile. So machen Rheinland-Pfalz und Hessen die ganze Region zu einem Motor für Innovation, Internationalität und Fachkräftegewinnung. Es ist gerade schon ausgeführt worden, dass wir sehr froh und stolz darauf sind, dass Prisma+ mit Prisma++ die Chance hat, in eine neue Förderperiode zu kommen, und wir Grundlagenforschung auf Weltniveau betreiben. Es gibt keine andere Universität, in der die Physik so gut ist wie hier in Mainz. Es ist ein sichtbarer Leuchtturm, auf den sich auch andere beziehen können, wenn der RMU-Antrag für uns Erfolg haben kann, fünf Exzellenzcluster eingeworben zu haben, verteilt auf drei Standorte. Wir erfüllen alle Antragsvoraussetzungen und wollen damit auch noch im November den Antrag als Verbund für die Förderlinie Exzellenzuniversität einreichen. Das wäre der erste länderübergreifende Exzellenzverbund in Deutschland, wenn es zu einer Förderung kommt. Bis zur Entscheidung müssen wir leider bis zum Oktober 2026 warten. Die Begutachtung dauert ein bisschen, aber wir sind natürlich sehr zuversichtlich und wollen – das ist gerade schon ausgeführt worden – bis dahin auch an einer intensiven Verwaltungskooperation arbeiten, an deren Ende vielleicht sogar ein gemeinsamer Staatsvertrag stehen kann. Der Antrag hebt zu Recht die Erfolge der Vergangenheit hervor. Daran wollen wir anknüpfen. Das wird uns nicht ruhen lassen. Er benennt nämlich auch klar die Handlungsfelder. Daran wollen wir uns für die nächsten Jahre messen lassen. Ich danke für die Unterstützung. (Beifall bei der SPD, des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und bei der FDP)

Protokoll ↗