Marco Weber
Herr Präsident, meine sehr geehrten Kolleginnen und Kollegen! Herr Lohr, wen Sie in Ihrer Fraktion und in der Partei anstellen, geht mich grundsätzlich nichts an. Grundsätzlich geht mich das nichts an. Ich habe als Parlamentarischer Geschäftsführer für meine Fraktion mit dem Fraktionsvorsitzenden die Verantwortung für die FDP-Fraktion. Sie haben in Ihrer Ausgangsrede aber einen Satz geprägt – darauf habe ich mich bezogen –, der die Entlohnung von Parteimitgliedern und Fraktionsmitarbeitern beinhaltete. Darauf habe ich mich in meiner Rede bezogen. Ob Sie Parteimitglieder oder Nicht-Parteimitglieder in Ihrer Fraktion beschäftigen oder nicht, ist mir, Entschuldigung, so egal, wie wenn in China ein Sack Reis umfällt. Meine sehr geehrten Damen und Herren, ich sage noch einmal, Sie hätten heute die Möglichkeit gehabt. Die Weigerung und die Nicht-Zustimmung, die Sie in Aussicht gestellt haben, ist für mich ein Beleg, dass Sie tolerieren würden, Personal in Ihrer Fraktion zu beschäftigen, das den Kriterien dieses Gesetzes nicht entspricht. (Zurufe der Abg. Peter Stuhlfauth und Joachim Paul, AfD) Allein dieser Sachverhalt ist für uns als FDP, als Fraktion mit einem Satz zusammenzufassen, und zwar so: Keine Freiheit den Feinden der Freiheit. Dieser Satz ist für uns als FDP maßgeblich, für Sie als AfD anscheinend nicht. Vielen Dank. (Beifall der FDP, der SPD und des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
