Matthias Lammert
Für die Gruppe FREIE WÄHLER erteile ich Abgeordnetem Stefan Wefelscheid das Wort. Abg. Stephan Wefelscheid, Gruppe FREIE WÄHLER: Herr Präsident, meine sehr verehrten Damen und Herren! Ich weiß nicht, wer die Rede von Herrn Bollinger geschrieben hat. Der hat aber offensichtlich nicht in das Gesetz geschaut; denn das spricht ausdrücklich nicht von einer Quote. Ich könnte das verstehen, wenn man Kritik an einer Quote üben würde; denn es geht um viel Geld. Man sollte eine Bilanz lesen können, all diese Dinge, dass es nach Leistung, Eignung, Befähigung geht. Es steht doch aber gerade genauso darin. (Abg. Martin Haller, SPD: Na so was!) Wenn man es sich anschaut, unter Drittens: „Frauen und Männer sollen [gleichmäßig] repräsentiert sein.“ Im Weiteren heißt es: „Die Sparkassen und der Sparkassenverband wirken auf eine verstärkte Qualifikation von Frauen für alle Führungsfunktionen hin.“ Sie sollen dann bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt werden. (Abg. Martin Haller, SPD: Das muss diese Lesekompetenz sein!) – Das ist so. Was der Kollege zuwirft, stimmt. Man muss das Gesetz gelesen haben. (Abg. Dr. Jan Bollinger, AfD: Das läuft doch darauf hinaus, dass Frauen im Zweifelsfall bevorzugt werden!) Aus der Praxis kann ich berichten, die Verwaltungsräte sind tatsächlich überwiegend mit Männern besetzt. Es würde sicherlich guttun, wenn die eine oder andere Frau in den Verwaltungsrat dazukäme. (Abg. Dr. Jan Bollinger, AfD: Haben wir nichts dagegen!) Der nächste Punkt, den ich noch positiv und ganz kurz – ich bin schnell fertig, Herr Präsident – ansprechen möchte: Ich finde es sehr gut, dass man jetzt auch digitale Sitzungen abhalten kann. Die Sparkassen haben GuideCom Solutions, darüber kann man das machen. Es würde uns sehr helfen, wenn wir das künftig praktizieren könnten. Danke schön. (Beifall des Abg. Patrick Kunz, Gruppe FREIE WÄHLER)
