Hendrik Hering
Jetzt spricht Abgeordneter Wefelscheid für die Gruppe FREIE WÄHLER. Abg. Stephan Wefelscheid, Gruppe FREIE WÄHLER: Herr Präsident, meine sehr verehrten Damen und Herren! Ich greife genau das auf, womit Herr Weber in seinem Beitrag aufgehört hat. Das haben Kollege Weber und ich schon in der ersten Runde angesprochen: Diese Kommunikationsprobleme, das Desaster, wie die Grünen es nennen, kann nur entstehen, wenn man offensichtlich nicht entsprechend vernetzt ist. Frau Eder, ich habe in Ihrem Beitrag nichts, wirklich nichts zu meiner Frage gehört, wer konkret wann wo mit wem gesprochen hat. Sie machen sich einen schlanken Fuß und tun so, als wäre das nur die Deutsche Bahn. Dabei ist das ein Betrieb, der der Bundesrepublik Deutschland gehört. Ich habe gerade im Mobiltelefon nachgeschaut, wer denn dort im Aufsichtsrat sitzt. Da findet man Anteilseignervertreter, und der Erste, der einem eingeblendet wird, ist eine Anja Hajduk. Die war von 2021 bis 2025 Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz – aha! –, vorher grüne Bundestagsabgeordnete. Also, wenn nicht Sie den direkten Draht in den Aufsichtsrat der Deutschen Bahn haben, wer hat den dann? Ich sage Ihnen aus der Praxis – auch ich bin Aufsichtsratsmitglied, bei der evm AG –, wenn solche Dinge kommen, bringe ich die ein. Notfalls rufe ich den Vorstand an. Solche Sachen lassen sich doch über den Aufsichtsrat regeln. Dass Sie sagen, solch ein Kommunikationsdesaster fällt vom Himmel: Das ist nichts Neues bei der Deutschen Bahn. Das Problem ist lösbar, da bin ich bei Herrn Weber. Ich glaube, Herr Ministerpräsident, Sie sollten diesen Vorschlag annehmen, einen Gipfel zur Chefsache machen und das wirklich in die Hand nehmen. Vielen Dank. (Beifall der Gruppe FREIE WÄHLER und bei der CDU)
