Marco Weber
Vielen Dank. – Herr Präsident, meine sehr geehrten Damen und Herren! Schuldzuweisungen will ich gar nicht tätigen, das bringt uns an der Stelle überhaupt nicht weiter, sondern die Frage ist: Wie geht es jetzt weiter nach dieser Debatte? Wie geht es nach dieser Debatte weiter? Wir haben jetzt dasselbe gemacht wie die Deutsche Bundesbahn. Über die Presse spielen wir unseren Unmut, (Zuruf des Abg. Carl-Bernhard von Heusinger, BÜNDNIS 9 0/DIE GRÜNEN) und morgen haben wir ein paar Presseartikel und warten die Dinge ab. Aus Erfahrung mit der Eifelstrecke sage ich Ihnen, die Presseabteilung der Deutschen Bundesbahn ist nicht beeindruckt von unserer Debatte und wird so weitermachen. Das ist das Erlebnis in der Eifel. Immer eine Pressemeldung, wenn Verbände – Eifelquerbahn, PRO BAHN und wie sie alle heißen – verkünden, das kann überhaupt nicht funktionieren. Dann kommt die Deutsche Bundesbahn mit ihrer Pressemeldung. Von daher – wir machen Fahrradgipfel, Fußgängergipfel, Autogipfel – müsste man vielleicht darüber nachdenken, mit der Deutschen Bundesbahn für Rheinland-Pfalz einen Schienengipfel zu initiieren, (Beifall bei der CDU und bei der Gruppe FREIE WÄHLER – Zuruf aus dem Hause: Sehr gut!) um neben unserer Aktuellen Debatte vor Ort mit den Beteiligten – mit den Verbänden, den Verkehrsverbänden, den Eisenbahnverbänden – der Deutschen Bundesbahn zu signalisieren: Liebe Deutsche Bundesbahn, wir akzeptieren Eure Pressemeldungen nicht, wir wollen wissen, was in den nächsten Jahren in Rheinland-Pfalz auf der Tagesordnung steht. Meiner Meinung nach ist das nicht zu viel verlangt. Könnte man machen. Vielen Dank. (Beifall bei der FDP, der CDU, bei der SPD und bei dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
