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Florian Maier

SPD 14.05.2025 Sitzungen 18/86

Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Das ist jetzt nichts Neues, das wissen wir alle: Das Smartphone gehört zu unserem Alltag, und natürlich gehört das Smartphone auch zum Alltag von Schülerinnen und Schülern in Rheinland-Pfalz, von denen die meisten im Übrigen heute schon im Besitz eines sogenannten digitalen Endgeräts sind. Wir wissen, dass beim Wechsel in die weiterführende Schule die Zahl rasant zunimmt. Ab dem 13. Lebensjahr rechnen wir damit, dass deutschlandweit ungefähr 90 bis 95 % der Schülerinnen und Schüler ein Smartphone besitzen. Wir wissen aber auch, dass das keine komplett unproblematische Entwicklung ist. Ohne etwas verteufeln zu wollen, ist es so, dass vor allem jüngere Kinder und Jugendliche dadurch auch Gefahren ausgesetzt sind. Wir wissen von Beeinträchtigungen in der frühkindlichen Entwicklung. Wir kennen ein bestimmtes Suchtverhalten, das mit einer häufigen Smartphonenutzung einhergeht. Wir wissen von psychischen Belastungen, die auftreten können. Auch der fehlende Schutz vor problematischen Inhalten im Internet, dem unsere Kinder online ausgeliefert sind, ist uns bekannt. Darüber sprechen wir heute auch nicht zum ersten Mal. Deswegen lautet die Fachempfehlung, dass man sagt: Okay, frühestens im Alter von zehn bis zwölf Jahren sollten Kinder ein eigenes Smartphone bekommen, und auch dann nur unter klaren Regeln und mit Begleitung. Jetzt spreche ich ganz persönlich, auch als Vater und aus meiner eigenen Erfahrung als Lehrer: Ich bin kein Fan von einer häufigen Smartphonenutzung von Kindern und Jugendlichen und schon gar nicht im Schulalltag. Vielleicht bin ich jetzt in einem Alter, in dem man ab und zu mal ein bisschen altmodisch daherredet, aber ich finde es immer noch schöner, wenn ich eine Schule besuche und über einen Pausenhof laufe, wenn die Schülerinnen und Schüler zusammen, miteinander interagieren, auch mal lachen oder in einem bestimmten Alter zusammen toben, als wenn sie in der Ecke stehen und die 15 oder 20 Minuten in gebeugter Körperhaltung mit ihrem Smartphone verbringen. (Beifall der Abg. Michael Frisch und Martin Louis Schmidt, fraktionslos –

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