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Hendrik Hering

03.04.2025 Sitzungen 18/85

Frau Demuth, vielen Dank für diese Worte von Ihnen, die, glaube ich, noch einmal eindrucksvoll die letzten 14 Jahre dargelegt haben. Wir kennen uns jetzt seit 14 Jahren, seitdem Sie Mitglied des Landtages gewesen sind, muss man sagen, ab morgen. Sie haben mit großem Engagement und Leidenschaft in der Sache die Themen bearbeitet. Wenn ich an viele von Ihren Reden und Auftritten denke, unter anderem zum Thema „Gleichstellung“, hat man dort gemerkt, da ist jemand mit Engagement, aber auch mit einer klaren Haltung, um auch differenzieren zu können, was gut gelaufen ist, und das auch benennen zu können. Auch das hat Sie ausgezeichnet, das auch zu benennen. Ich glaube, das braucht eine Demokratie ebenfalls, dass man die Größe hat, die Erfolge des anderen zu nennen. Das erzeugt Respekt im Umgang. Das haben Sie, glaube ich, h äufig sehr eindrucksvoll gezeigt, dadurch, dass es Ihnen um die Sache geht. Sie haben gesagt, Sie werden das Land nicht vergessen. Tun Sie das. Es gibt Politiker, die vom Land in den Bund gewechselt sind und sehr schnell vergessen haben, woher sie gekommen sind. Sie haben dann nur noch die Perspektive des Bundes eingenommen. Das gilt parteiübergreifend, dass man dann nur noch die große Welt gesehen hat. Das tun Sie bitte nicht; denn wir brauchen Menschen mit Erfahrung, die wissen, dem ganzen Land geht es nur gut, wenn es in der Summe den Ländern gut geht. Das ist nicht zu vergessen. Wir werden zu den Anekdoten keinen Untersuchungsausschuss einsetzen, (Vereinzelt Heiterkeit im Hause) so interessant das für den einen oder anderen auch wäre. Ich darf Ihnen persönlich, aber auch im Namen des ganzen Hauses viel Erfolg wünschen. Machen Sie das mit der Leidenschaft, mit der Sie hier in der Sache Politik gemacht haben, dann werden Sie auch in Berlin erfolgreich sein. Alles Gute, Frau Demuth. (Beifall im Hause) Damit kommen wir zu Tagesordnungspunkt – – – (Abg. Sven Teuber, SPD: Wir müssen noch abstimmen!) – Das hätte ich jetzt beinahe vergessen, das müssen wir in der Tat machen. Vielen Dank für den Hinweis. Wir stimmen über den Antrag der CDU-Fraktion „G9Gymnasium und integrierte Gesamtschulen: Abitur nach vollen neun Jahren“ ab. Wer stimmt dem Antrag – Drucksache 18/11728 – in der Sache zu? – Gegenstimmen? – (Abg. Carl-Bernhard von Heusinger, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Jetzt müssen wir aufpassen! – Vereinzelt Heiterkeit im Hause) Stimmenthaltungen? – Damit ist der Antrag mit den Stimmen der SPD, des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der FDP gegen die Stimmen der CDU, der AfD und der Gruppe FREIE WÄHLER abgelehnt. Jetzt kommen wir zu Punkt 14 der Tagesordnung: Mehr Vertrauen wagen – Gaststättenrecht reformieren Antrag der Fraktion der CDU – Drucksache 18/11729 – Für die antragstellende Fraktion spricht Abgeordneter Dr. Martin. (Abg. Martin Haller, SPD: Großkampftag!)

Protokoll ↗