Jennifer Groß
Ein paar Punkte zur Klarstellung, weil es manchmal schwierig ist, Kolleginnen und Kollegen, die hier vorne stehen, zuzuhören. Das konnte ich auch ganz eindeutig eben den Aussagen zu längerem gemeinsamen Lernen und Presseerklärungen und sonstigen Veröffentlichungen entnehmen. Meine Damen und Herren, es geht hier darum, dass Rheinland-Pfalz das Abitur nach vollen neun Jahren wieder anbieten soll. (Beifall der CDU) Es geht um nichts mehr, als dass unsere Kinder und Jugendlichen mehr Zeit haben, um zu lernen, mehr Zeit haben, um sich zu entfalten, damit sie eben weniger Druck und mehr Zeit haben. (Beifall der CDU – Zuruf des Abg. Lars Rieger, CDU) Daher hinkt das Argument zu sagen, Sie wollen immer mehr Leistung, immer mehr Druck. Wir sagen: Ja, ganz genau das ist der falsche Weg, diese achteinhalb Jahre. Wir wollen wieder zurück zu neun Jahren. Daher weiß ich nicht, wem Sie eben zugehört haben, aber tatsächlich, Herr Kollege Teuber, mir anscheinend nicht. Ein Weiteres: Das G8Gymnasium wird in verpflichtender Ganztagsform angeboten, vielleicht auch da noch einmal nachschauen, wie so etwas funktioniert. Als es gerade um Sprachstandserhebungen ging: Für mich erschien es so, wenn die SPD keine Argumente hat bzw. einen Antrag der Opposition gut findet, schlägt sie einfach einmal gerade wild um sich und sucht in den entsprechend vorgefertigten Reden, die sie bekommt, wo sie fischen kann. Das ist aber unseriös. (Beifall der CDU) Wir hatten es eben mit dem lebensnahen Lernen, mit dem lebensnahen Unterrichten an unserer Schule. Mein Schlusssatz war mit einem Augenzwinkern versehen. Tatsächlich, die Abifeier im Sommer – ich bleibe dabei –, wenn man weiß: Sonnenschein. Auch darüber darf man tatsächlich nachdenken, und man darf es auch einmal hier vorne erwähnen. Vielen Dank. (Beifall der CDU)
