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Horst Gies

CDU 30.01.2025 Sitzungen 18/81

Hat er das nicht gesagt?) Sehr geehrter Herr Gies, Sie können gern die Position des Präsidenten des Bauern- und Winzerverbandes nachlesen in vielfältigster Form, die ganz klar ist, sich aber an die rechtlichen Gegebenheiten hält. Solange der Wolf den Schutzstatus hat, wie er ihn hat, können wir ihn nicht entnehmen. Das ist im Dezember, im Januar in Koblenz höchstrichterlich entschieden worden. Das kann man negieren, und man kann auch versuchen, polemisch einem Verbandspräsidenten in diesem Raum zu unterstellen, er hätte keine Position. (Abg. Gerd Schreiner, CDU: Wie heißt denn dieser Verbandspräsident?) Solange aber der Wolf den Schutzstatus hat, wie er ihn hat, (Abg. Gerd Schreiner, CDU: Wie heißt denn der Präsident? Nur für die Zuschauer!) kann er nicht abgeschossen werden. Genau wie Herr Kollege Schreiner haben Sie, Herr Gies, aus einem FacebookPost versucht zu zitieren, aber unvollständig. Ich habe in diesem FacebookPost ein Zitat wiedergegeben, welches der vorherige Bauernpräsident im Trierischen Volksfreund auf der Titelseite, ich glaube, vor geschätzt vier Jahren getätigt hat, nämlich das Zitat: Da muss es mal bum machen. – Das habe ich gestern als Zitat auf Facebook wiedergegeben, nicht so, wie Sie und Herr Schreiner es suggerieren, dass ich einfach nur geschrieben hätte, es muss bum machen. (Abg. Gerd Schreiner, CDU: Also, was denn jetzt? Soll es jetzt bum machen oder nicht?) Meine sehr geehrten Damen und Herren, diese Diskussion – – – Ich bin dankbar für die zusätzliche Redezeit. Die Präsidentin hat mir zwar 20 Sekunden gegönnt, aber durch die blaue Karte habe ich jetzt noch die Möglichkeit, darauf zu erwidern. (Glocke der Präsidentin) – Ich habe noch Redezeit. (Heiterkeit im Hause) Die Diskussion wird denjenigen, die das Ergebnis in Blutform vor sich liegen haben, nicht weiterhelfen. Es wird nur weiterhelfen, dass wir den Schutzstatus auf Europa-, Bundes- und Landesebene so verändern, dass wir rechtlich sauber die Möglichkeit haben, die Tiere zu entnehmen, (Glocke der Präsidentin) die verhaltensauffällig geworden sind. Meine sehr geehrten Damen und Herren, abschließend erlauben Sie mir die Bemerkung, ich bin fest davon überzeugt, dass bei einer Veränderung des Landesjagdgesetzes davon auszugehen ist, dass der Wolf ins Jagdrecht aufgenommen wird. Vielen Dank. (Beifall der FDP, der SPD und des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Zurufe von der CDU: Oh!)

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