Jennifer Groß
Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Damen und Herren! In der Bildungsbiografie eines jeden jungen Menschen gibt es mindestens drei ganz markante Weggabelungen: von der Kita in die Grundschule, von der Grundschule in die weiterführende Schule und danach die alles entscheidende Frage, Ausbildung oder Studium. Wichtig ist, dass die Voraussetzungen stimmen. Es ist die Aufgabe des rheinland-pfälzischen Landtags, dafür zu sorgen, dass alle Schülerinnen und Schüler, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, ihrer Schule oder ihrer Religion, die bestmögliche Vorbereitung auf ihr Berufsleben haben. Doch, meine Damen und Herren, die Realität sieht leider anders aus. Rheinland-Pfalz liegt bei der Zahl der Schulabgänger – Herr Kollege Teuber hat es soeben schon erwähnt –, bei denjenigen, die die Schule ohne Abschluss verlassen, seit Jahren im hinteren Drittel. Fast 8 % der jungen Menschen sind es, die ohne Abschluss von der Schule gehen. Das sind alarmierende Zahlen, und das seit 2015, mit denen Rheinland-Pfalz einmal mehr die Spitze bildet, und zwar nicht die positive. (Beifall der CDU –
