Jennifer Groß
Sehr geehrter Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen! Ein paar Punkte zur Klarstellung. Sowohl Kollege Schnieder als auch meine Wenigkeit haben Sie weder gestern noch heute gelobt. Dieses Lob nehmen wir nicht an. Vereinnahmen werden wir uns als CDU mit den richtigen Ideen auch nicht lassen. (Beifall bei der CDU) Wir möchten zusätzliche Kräfte an den Kitas. Ihre Idee ist es, aus den bestehenden die Sprachförderkräfte zu gestalten. Wir möchten mehr Zeit am Kind, nicht weniger Zeit am Kind. All die Programme und dieser Projektismus, der in Rheinland-Pfalz herrscht, mit „Lesen macht stark“, „Mathe macht stark“, brauchen Personal, brauchen Zeit. (Zuruf des Abg. Sven Teuber, SPD) Beides ist tatsächlich nicht da. Sie reden anscheinend mit der Praxis, aber zu reden, zuzuhören und entsprechende Konsequenzen daraus zu ziehen, ist etwas anderes. (Vereinzelt Beifall bei der CDU) Die 1.500 Stellen sind etwas, das wir im ersten Schritt fordern. Es braucht insgesamt eine höhere und eine bessere Personalquote. Zum Thema „Individuelle Förderung“: Wir haben super Förderschulen, die weiter gestärkt werden müssen, die bestehen müssen. Sie sind vor Ort in den kommunalen Regionen genau die, die aus allen Nähten platzen, bei denen ganz oft angebaut werden muss. Es braucht für jedes Kind seine Schule. Es braucht nicht diese eine Schule, womit man meint, dem Kind gerecht zu werden; denn genau an dieser Stelle wird man keinem gerecht. Ich weiß, das passt nicht in die Ideologie der Landesregierung, es ist aber die Realität. (Beifall bei der CDU –
