Jennifer Groß
Herr Präsident, herzlichen Dank. – Werter Herr Kollege Teuber, sehr geehrte Damen und Herren! Was heißt es, sich wirklich um die Bedürfnisse und die Bildungsbiografie eines Kindes zu kümmern? – Das heißt, es angemessen zu fordern, es angemessen zu fördern und entsprechende Räume und Personal zu geben, damit Abschluss gelingen kann – natürlich für jedes Kind; auch für die Kinder, die von Beginn an anscheinend Schwierigkeiten haben, die eine sozial-emotionale oder eine Lernbehinderung aufweisen. Was muss ich diesen Kindern angedeihen lassen, damit sie später genauso in die Ausbildung starten können? – Sie brauchen in der Schule von Beginn an, von Minute 1 an die korrekte Förderung. Es kann nicht der Zuckerguss über jedes einzelne Kind passieren. Es muss individuell passieren. Ich muss den Kindern die notwendige Forderung und Förderung mit dem Personal geben. Mit Ihrer Vorstellung – ideologisch –, es darf dort nicht stehen, es hat eine Förderschule besucht oder einen Abschluss an einer Förderschule, ist Ihnen, glaube ich, in Ihrer ideologischen Blase nicht klar, was Sie damit bei den Kindern und Eltern bewirken. Das ist der Skandal, dass Sie sich hier hinstellen und alles schönreden oder weglächeln. (Beifall der CDU)
