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Sabine Bätzing-Lichtenthäler

SPD 18.12.2024 Sitzungen 18/77

Ja!) denn natürlich ist dieses Projekt dafür da – das gibt es auch im Ausland, und es gibt Vorreiter –, um diese Menschen, die eine sehr hohe Schamgrenze haben, um Beratungsangebote aufzusuchen, zu helfen, in ein ordentliches Leben zu kommen, und dann diese Hilfsangebote wie Suchtberatung etc. anzusetzen. Natürlich ist es mitnichten so, dass man sagt, hier hast Du Deine Wohnung, jetzt schau einmal, wie Du klarkommst. – Das ist mitnichten so. Diese Angebote und Beratungsangebote werden selbstverständlich durchgeführt und auch angenommen. Die Vorreitermodelle in der Welt zeigen das, ob das die Hilfe bei der Krankenkassensuche ist durch die Clearingstelle oder auch die Schuldenberatung. By the way, die Mittel für die Schuldenberatung haben wir im Haushalt erhöht, ebenso für ein Projekt, das vorher ansetzt, nämlich in der Schuldenprävention. Dabei geht es darum, jüngeren Menschen zu erläutern, was eigentlich eine Versicherung ist, wie ich mein Budget, das ich verdiene, auf die Rolle bekomme, wie ich mit meinen Finanzen klarkomme, wie ich nicht in die Schuldenfalle komme, zum Beispiel mit „Buy Today, Sell Later“, all diese Dinge, die wir heute finden, oder 0 %-Krediten, alles, was wir finden. Auch hier haben wir angesetzt. Die Mittel für die Tafeln – ich sage einmal persönlich, natürlich ist es schade, dass wir Tafeln benötigen –, die Hilfen für die Tafeln sind selbstverständlich auch erhöht worden. Das gilt ebenfalls für die Mittel für die Alphabetisierung. Auch hier fi nden wir ein Deckblatt von der AfD-Fraktion, auf das ich kurz eingehen will. Sie möchten die Absenkung der Mittel für die Alphabetisierung und begründen dies mit einer restriktiven Asylpolitik. Wenn man sich die LEO-Studie und ein paar Zahlen daraus anschaut, dann heißt es, jeder achte im erwerbsfähigen Alter kann nur unzureichend lesen und schreiben. 58 % davon sind Männer. Global gesehen, also von den Menschen, die zu uns kommen, ist es in der Regel genau andersherum. Das passt schon einmal nicht dazu. 47 % von den Analphabeten sind über 45 Jahre. Jetzt kommt von der AfD oftmals die Kritik, es kommen nur junge Männer nach Deutschland, also passt das vom Alter her auch nicht zusammen. Mehr als 60 % der Analphabeten, mehr als 60 %, sind erwerbstätig. Die Kritik, die oftmals in der Öffentlichkeit dargestellt wird, zu uns kommen nur junge Männer, die alle nicht arbeiten wollen, und wir brauchen eine restriktive Asylpolitik, und schon ist das Problem des Analphabetismus völlig erledigt, ist Wahlkampf. (Beifall des Abg. Marco Weber, FDP –

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