Stephan Wefelscheid
Frau Präsidentin, meine Damen und Herren! Es mag vielleicht daran liegen, in der Wahrnehmung von Herrn Paul, dass er letztlich keinen Zugang dazu hatte. (Zuruf des Abg. Joachim Paul, AfD) Ich war da. Ich habe mich sehr lange am Stand aufgehalten und kann nur ein Lob aussprechen. Das war wunderbar begleitet, auch von der Innovationsagentur. Ich habe sogar als Oppositionspolitiker einen eigenen Raum zur Verfügung gestellt bekommen – vielen Dank dafür, (Vereinzelt Beifall bei der SPD sowie des Abg. Marco Weber, FDP – Zuruf des Abg. Joachim Paul, AfD) das muss ich sagen –, in dem mir die Möglichkeit eingeräumt wurde – auch durch die Landesregierung –, Gespräche mit Gründern führen zu dürfen. Ich muss sagen, als ich vor mehreren Jahren dort war, war dort ein kleiner Stand mit einem Roll-up, an dem eine einsame Person stand, die mir gesagt hat, sie hat im Lidl morgens noch Bonbons gekauft, weil sie keinen Etat hätte. Wenn man sieht, was jetzt möglich ist, war das schon gut. (Abg. Sven Teuber, SPD: So ist es!) Frau Schmitt, ich glaube, wir haben gar keinen Dissens in der Frage, wo KI anzusiedeln ist. Ich hatte jetzt von Computervisualistik und Robotik gesprochen, nicht von KI. Mein Petitum – deswegen habe ich diese Rede so dankbar aufgegriffen – ist einfach, dass wir uns darüber Gedanken machen, ob wir uns einigen können, dass wir gewisse Standorte, an denen ohnehin schon Innovation angesiedelt ist, mit diesen Schwerpunkten belegen, so wie in die Sprache übergegangen ist, dass Mainz der Ort für die Biotechnologie ist, oder, wie Sie selbst sagten, Kaiserslautern der Ort für die KI ist und man einen Blick darauf wirft. Das meine ich nicht als Stadt Koblenz, sondern als Region, also ehemaliger Regierungsbezirk. Es gibt keinen Namen dafür. Da haben Sie einfach einen wahnsinnigen Schwerpunkt an IT-Firmen in der Visualistik, in den Dingen, die daraus entstehen – wir haben es eben gehört, Rheinmetall und Thales sind angesiedelt, die nehmen die Leute auf –, und jetzt den Schwerpunkt Robotik. Man könnte dafür ein Cluster bilden, damit man später gezielt in der Ansiedlungspolitik sagen kann: Du willst etwas mit KI machen, dann ist das Kaiserslautern, und die Bereiche, die dem zuzuordnen sind, das ist der Großraum Koblenz. – Das sozusagen mit Orten verbinden zu können, macht es in der Förderpolitik meines Erachtens einfacher. (Glocke der Präsidentin) Vielen Dank. (Beifall der FREIEN WÄHLER sowie des Abg. Torsten Welling, CDU)
