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Stephan Wefelscheid

FREIE WÄHLER 12.06.2024 Sitzungen 18/66

Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Über Islamismus wurde schon viel gesprochen, aber ich bin da ganz bei Herrn Ebling. Wir müssen einmal real existierende Probleme in diesem Land benennen. Das sind Nazis. (Beifall der FREIEN WÄHLER, der SPD, des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, der FDP und bei der CDU) So deutlich muss ich das sagen. Ja, Nazis. Wir brauchen gar nicht groß rumreden. Ich habe es selbst erlebt. Der eine oder andere hat es vielleicht mitbekommen. Es ging auch durch die Presse. Ich habe in Koblenz einen Mitbewerber bei mir auf der Liste der Freien Wähler: Marlon Reinhardt, stadtbekannter Vertreter der Sinti und Roma. Er hat für die Stadtratswahl kandidiert und plakatiert. Jetzt ist Folgendes passiert. Er fährt morgens stolz mit seinem Sohn durch die Stadt, um ihm zu zeigen, wo der Papa hängt. Sie sind in der Goldgrube, stehen vor dem Plakat, und dann ist die Situation, Augen sind ausgeschnitten und antiziganistische, volksverhetzende Schmierereien sind darauf, mit denen den Sinti und Roma, der Familie Reinhardt, der Tod in der Gaskammer gewünscht wird. Das ist das, was Marlon mit seinem Sohn morgens in der Goldgrube erlebt hat. Das muss der Papa dem Sohn erklären, (Abg. Marcus Klein, CDU: Widerlich! –

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