Jennifer Groß
Ganz herzlichen Dank. – Liebe Kolleginnen und Kollegen, mit unserem Antrag haben wir keineswegs an irgendeiner Stelle behauptet, dass eine Kita schon eine kleine Schule ist oder Kindergartenkinder kleine Erwachsene sind. Es geht uns darum, genau diesen Übergang – das habe ich bei dem einen oder anderen Redner auch mitbekommen – zwischen Kita und Schule verbindlicher herzustellen. Das alles im Sinne unserer Kinder, damit für sie der Schulstart, dieser wichtige Grundstein, gelegt werden kann. Es ist auch Auftrag einer Kindertagesstätte, Kinder mit ihren kognitiven, emotionalen, mathematischen Fähigkeiten usw. vorzubereiten. All das würden wir in einem Bildungsportfolio implementieren. Wie die Ausgestaltung konkret aussieht, mit welchen Maßnahmen, vielleicht auch pädagogisch-didaktischen Maßnahmen, das soll von einer Fachkommission erarbeitet werden. Uns ist wichtig, dass erstens Experten in ihr sitzen und es zweitens verbindlich im ganzen Land ist. (Beifall der CDU) Ich kann auch jeden Kollegen verstehen, der sagt, wir finden die Debatte richtig. – Ja, wir finden sie auch richtig und wichtig, auch wenn wir sagen, wir sind in den Zielen mit dabei, eine Verbesserung herbeizuführen und dem entsprechenden Überweisungsantrag an den Bildungsausschuss, so wie es Herr Kollege Helge Schwab soeben zugesagt hat, Folge zu leisten, um auch weiterhin gemeinsam um die besten Ideen im Bildungsausschuss zu ringen und dort zu schauen, wie wir diesen Übergang in Rheinland-Pfalz noch besser gestalten können. Wir wollen eben keinen Projektismus und keine vereinzelten Pilot- oder Modellprojekte, sondern ein einheitliches Konzept für alle Kinder, für alle Kitas im ganzen Land. Das muss entsprechend verlässlich sein. Eine Sache noch zur AfD. Ganz ehrlich, ich glaube, wenn Sie nicht bei jeder Rede irgendwo die Themen „Asyl“, „Flüchtlinge“ oder wo all das Böse und Schlimme herkommt, zitieren können und alles andere, worum es eigentlich im Kern geht, haben Sie einen schlechten Tag gehabt. Ganz ehrlich, unter Demokraten wissen wir, wie Demokratie funktioniert. Wer in Ihrer Art und Weise mit Politik umgeht und immer nur in eine Richtung läuft, der läuft in die sprichwörtliche Einbahnstraße und wird garantiert keine Zustimmung bekommen. Vielen Dank. (Beifall der CDU – Zuruf des Abg. Dr. Jan Bollinger, AfD)
