Nina Klinkel
Vielen Dank. – Herr Präsident, sehr verehrte Damen und Herren! Dass ich über „Ohne Mampf kein Kampf“ hier einmal sprechen müsste, na ja, Geschmäcker sind verschieden. Herr Kollege Streit, was Sie in Ihrer ganzen Rede völlig vergessen haben (Abg. Hans Jürgen Noss, SPD: Dummes Zeug!) – so hart würde ich es nicht bezeichnen –, ist, zufällig zu erwähnen, dass wir in Rheinland-Pfalz eines der wenigen Bundesländer sind, die noch an Einsatzküchen festhalten. Das ist nicht nur ein Benefit, ein nice to have, sondern ein wirklicher Benefit. Wir haben eine eigene Küche, wir haben eigenes Personal. Das PPELT kauft ein, kauft auch regional ein. Das spart uns jede Menge Geld, davon abgesehen, dass ich es für die beste Variante halte, die man haben kann, um zu versorgen. In einer Packstraße kann man sich seinen Lunchbeutel selbst zusammenstellen. Natürlich gibt es in Rheinland-Pfalz auch warmes Essen, das ist alles nach dem Leitfaden geregelt, 150 heißt er, nach dem auch die Bundespolizei versorgt wird. Diese Küchen haben einen Geldvorteil. Sie haben den Vorteil, dass sie regionale Produkte haben. Sie haben den Vorteil, dass sie umweltfreundlich sind. Das haben die anderen nicht. Das müssen sie in diesen Verpflegungssatz mit einrechnen; denn die Kosten, die dafür anfallen, weil wir es uns leisten, werden nicht reingerechnet. Das finde ich eine wichtige Zusatzinfo. Ich bin viel bei der Polizei unterwegs. Ich kenne auch diese Lunchbeutel. Ich hatte auch schon einen. Das war okay. Beim Fußballeinsatz war ich dabei, das war wirklich in Ordnung. Sicherlich bekomme ich auch Rückmeldungen, in denen gesagt wird, das war jetzt nicht so mein Ding. Das ist aber genau der Punkt. Alle Geschmäcker werden sie nie zufriedenstellen können. Alles in allem ist das eine gute Versorgung. Ich bin wirklich, wirklich dankbar, dass wir an diesen Einsatzküchen festhalten; denn ich halte sie für essenziell notwendig. Ich finde auch, dass man das erwähnen soll. Wir hatten übrigens Gespräche mit den Gewerkschaften der Polizei. Bei Ihrem Antrag nehme ich an, Sie haben den Newsletter einer Gewerkschaft gelesen. Wissen Sie, der Vorteil bei diesen Gesprächen ist, dass man über die Probleme informiert wird, die die Polizei wirklich bewegen. Ich kann Ihnen versichern, ein Lunchbeutel war nicht Thema. (Beifall der SPD und des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
