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Stephan Wefelscheid

FREIE WÄHLER 14.03.2024 Sitzungen 18/63

Frau Präsidentin, meine Damen und Herren! Ich wollte mich bei Michael Wagner bedanken. Man hat gemerkt, er ist Kulturpolitiker. Ich habe mich gerade mit ihm darüber unterhalten, es war nicht zwingend beabsichtigt, aber es hat mich tatsächlich an Bundestagsabgeordneten Karl-Heinz Stiegler erinnert – Loriot 1972 –, der einmal so mit Aneinanderreihungen von Sätzen, die am Ende eine Rede ergaben, ausgeführt hat. So war das hier auch. Es war eine Rede im Stil von Loriot, was jetzt nicht gegen Dich gerichtet ist, (Heiterkeit des Abg. Dr. Joachim Streit, FREIE WÄHLER) aber es war eine Vorführung der Absurdität dieser ganzen Angelegenheit; denn es ist ein Stück weit auch absurd. Wir reden über Bürokratieabbau in Europa, und dann haben die nichts anderes zu tun, als letztlich zu schauen, ob man die Verweisung richtig gesetzt hat, und dann müssen die Vertragsverletzungsverfahren einleiten. Ich finde auch, was Brüssel da macht, ist ein bisschen aus der Zeit gefallen, aber wir machen das jetzt, wir heilen das jetzt. Meine Damen und Herren, wir stimmen natürlich auch zu, das ist vollkommen klar, sodass keine Verfahren mehr geführt werden müssen. Diese Rede werde ich mir aber trotzdem noch einmal ziehen. Sie war für mich persönlich eine Sternstunde der drei Jahre, die ich hier erlebt habe. (Abg. Michael Wagner, CDU: Wie komme ich dazu?) Ich weiß nicht, wie es Euch geht. Mir ging es so. (Beifall bei der SPD und bei dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

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