Dr. Jan Bollinger
Herr Präsident, meine Damen und Herren! Herr Guth, Sie fallen vor allem durch unsachliche und niveaulose Zwischenrufe auf und sind als Benimmonkel denkbar unglaubwürdig. (Abg. Jens Guth, SPD: Das sagt gerade der Richtige!) – Das sagt genau der Richtige. Meine Damen und Herren, aus unserer Sicht gibt es kein einziges tragfähiges Argument für eine Legalisierung. Schon gar nicht dient eine solche Legalisierung dem Schutz der Gesundheit unserer Kinder und Jugendlichen, ganz im Gegenteil. Das Gehirn von Jugendlichen ist noch nicht voll ausgereift. (Zuruf des Abg. Carl-Bernhard von Heusinger, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Die Auswirkungen regelmäßigen Cannabiskonsums sind deutlich schwerwiegender als bei Erwachsenen. Es drohen teilweise massive Langzeitfolgen. Dabei gilt, je jünger der Konsument, desto höher die Risiken. (Zuruf des Abg. Carl-Bernhard von Heusinger, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) – Herr Kollege von Heusinger, das alles sollte hinreichend bekannt sein. Zu glauben, dass legales Cannabis nicht in die Hände von Jugendlichen gerät, ist besonders im Hinblick auf die im Gesetzbeschluss vorgesehene legale Menge und vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit Alkohol und Tabak lächerlich. Herr Kollege Köbler hat auf betrunkene Jugendliche in der Mainzer Innenstadt hingewiesen. Meinen Sie nicht, dass das bei Cannabis ähnliche Wege finden würde? Es gehen stattdessen alle Experten für Sicherheit und Gesundheit davon aus, dass der Konsum bei Kindern und Jugendlichen bei einer Legalisierung deutlich ansteigen wird, sicherlich mehr als die von Herrn Schweitzer eben genannte Steigerung. Es wird also mit dem derzeitigen Gesetzbeschluss tatsächlich keines der vorgegebenen Ziele erreicht werden. Lassen Sie mich deshalb schließen mit Stimmen von Vertretern der Ampelparteien, die man in den vergangenen Tagen den Medien entnehmen konnte. Vielleicht vertrauen Sie deren Einschätzungen, wenn Wissenschaft und Opposition Sie nicht überzeugen können. markt eingedämmt wird.“ Es ist die Innenministerin für Niedersachsen, Daorganisierte Drogenkriminalität“, Andy Grote, Innensenator Hamburg. „Das ist in der Wirkung eine Art staatlich organisierte Wirtschaftsförderung für die organisierte Kriminalität“, Sebastian Fiedler, Bundestagsabgeordneter der SPD. Meine Damen und Herren, dieser Wahnsinn muss verhindert werden. Vielen Dank. (Beifall der AfD)
