Dr. Stefanie Hubig
Frau Präsidentin, meine sehr geehrten Damen und Herren! Ich glaube, wir konnten heute drei Dinge lernen. Die Bildungspolitik der AfD besteht eigentlich aus zwei Dingen, nämlich Ausländer und Fremde raus, Trennung in Gute und Schlechte, wir denken nur in Kasten und wollen keine zusammen haben. (Abg. Martin Haller, SPD: Genau so ist es!) Wir konnten außerdem lernen, dass die AfD wie immer mit Ressentiments und Vorurteilen arbeitet. Es wurde schon mehrfach gesagt, es gibt die guten Sprachen, das sind Griechisch oder Italienisch, und die schlechten Sprachen, das sind Türkisch und andere, die Ihnen nicht in Ihr Weltbild passen. (Abg. Joachim Paul, AfD: Ich habe mit keinem Wort das gesagt!) Wenn Sie so tun und selbst sagen, Herkunftssprachenunterricht sei eine Art Parallelunterricht, dann wollen Sie genau das machen. Sie wollen Ressentiments schüren. Sie wollen Vorurteile bedienen. Der Herkunftssprachenunterricht findet nicht während der anderen Schulzeit statt, sondern am Nachmittag. (Abg. Joachim Paul, AfD: Habe ich gar nicht behauptet!) Es gibt Kinder und Jugendliche, die nehmen sich die Zeit und sagen, mir ist es wichtig, meine Muttersprache richtig zu erlernen. Wir können das nur unterstützen. Das ist richtig und gut so. Das ist pädagogisch und wissenschaftlich erwiesen. (Beifall der SPD, des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der FDP –
