Jennifer Groß
Frau Präsidentin, ganz herzlichen Dank. – Ich fange zunächst bei Kollegem Köbler an. Ich habe keine Ahnung, was bei Ihnen so im Mittagessen war, aber anscheinend war die Kompetenz, Texte zu lesen, Zusammenhänge zu verstehen und auch zuzuhören, nicht dabei. Ihre Art und Weise, wie Sie mit uns und auch mit mir umgegangen sind, ist einfach niveaulos. (Beifall der CDU, der FREIEN WÄHLER und bei der AfD) Ich weiß nicht, wie man bei den Grünen Niveau definiert, aber es ist keine Hautcreme. Wenn man die Augen und die Ohren offen hat, wenn man Menschen im Bildungssektor wirklich zuhört, Kindern zuhört, dann sieht man die Realität. Anscheinend ist Sie bei Ihnen vernebelt, (Zuruf von der AfD: Ja, das ist so!) aber bei uns ist sie jedenfalls klar, und deswegen dieser Antrag. (Beifall der CDU und bei den FREIEN WÄHLERN) Zum Kollegen Maier sage ich, es geht nicht nur um ein Kind, das in eine Klasse kommt. (Abg. Joachim Paul, AfD: So ist es!) Es geht um Gruppen von Kindern, bei denen 40 %, 50 %, 60 % in einer Klasse sitzen, die nicht deutscher Herkunft sind, die die Sprache nicht können. Um diese Kinder geht es. Da hilft auch kein einzelner Kindergeburtstag etwas. (Zuruf des Abg. Florian Maier, SPD) Wir bekommen immer wieder zurückgemeldet, dass das Sprachbad der falsche Weg ist. Stichwort „Sprachförderung“: Mit viereinhalb Jahren darf man jetzt in RheinlandPfalz sein Kind für die Sprachförderung anmelden. Für welches Kind, wenn sie nicht in der Kita waren? Entschuldigung, das geht nicht. (Beifall der CDU und bei den FREIEN WÄHLERN)
