Philipp Fernis
Sehr geehrte Frau Präsidentin, meine sehr verehrten Damen und Herren! Immer nach einer solchen Rede der fleischgewordenen Fröhlichkeit der deutschen Gesellschaft tritt man hier ans Pult, wenn es eigentlich positive Nachrichten zu vermelden gibt, und fragt sich, was Sie da eigentlich den ganzen Tag in Ihren AfD-Filterblasen machen. (Abg. Sabine Bätzing-Lichtenthäler, SPD: Ja!) Das hat mit dem Thema heute nur am Rande zu tun. (Abg. Sabine Bätzing-Lichtenthäler, SPD: Ja!) Zu dieser geballten Frustration: Es ist gut, wenn Menschen über ihre Gefühle reden. (Abg. Sabine Bätzing-Lichtenthäler, SPD: Ja!) Insofern gönne ich Ihnen, dass Sie hier die Möglichkeit haben, das einmal rauszulassen. Vielleicht tut Ihnen das gut, aber es hat nun in der Tat mit der Debatte in der Sache wieder einmal rein gar nichts zu tun, Herr Stuhlfauth. (Beifall der FDP, bei der SPD und bei dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Wenn Sie hier mit der Behauptung beginnen, es sei für die Blaulichtfamilie und für den Justizvollzug die letzten Jahre nichts getan worden, dann mag es so sein, dass Sie hier gesessen und einfach nicht zugehört haben, weil es Sie nicht interessiert, was sich in der Welt außerhalb Ihres kleinen, bescheidenen rechten Kosmos abspielt, (Heiterkeit bei der AfD) aber das ist doch abwegig. Wir haben im Bereich der Polizei seit Jahren die höchsten Neueinstellungen bei Anwärterinnen und Anwärtern. (Abg. Hans Jürgen Noss, SPD: Genau! –
