Dr. Stefanie Hubig
Vielen Dank. – Herr Präsident, meine sehr geehrten Damen und Herren! Der Antrag der AfD, den wir heute beraten, ist so ein bisschen wie beim Lotto. Nicht 6 aus 49, sondern 3 aus 7, würde ich einmal sagen. Die Zahl ist sehr beschränkt. Wir kennen den Antrag. Ich sage gleichwohl etwas dazu, obwohl hier heute schon sehr viel Richtiges gesagt worden ist. (Abg. Dr. Jan Bollinger, AfD: Von Herrn Paul, ja!) Wir brauchen – ganz klar – keine neue Handwerks- und Gewerbeschule. Wir haben die Realschule plus, und die Realschule plus verbindet Praxis und Theorie. Die Realschule plus bietet Praktika an. Sie ist eng verbunden mit Handwerksbetrieben, mit Gewerbebetrieben und mit Unternehmen. Junge Menschen, die dort sind, werden dort optimal gefördert. (Unruhe bei der AfD) Ich frage mich schon, was Sie für ein Bild vom Handwerk haben. Da hat der Kollege Teuber schon recht. (Abg. Joachim Paul, AfD: Ne, hat er nicht!) Ich möchte gar nicht aus Ihrem Antrag zitieren. Doch, ich tue es: Wer sich mit dem Lernen schwertut, kann handwerklich begabt sein. – Unsere Handwerkerinnen und Handwerker heute, die brauchen aber Fachwissen. Die müssen rechnen können und Ahnung haben von Computerprogrammen. Die sind keine, die nur ein bisschen Hämmern, Bohren und Schrauben können, sondern das müssen Leute sein, die auch eine schulische Bildung haben, und die bekommen sie ganz hervorragend in der Realschule plus, in den Integrierten Gesamtschulen. Natürlich können auch die, die aufs Gymnasium gehen, in eine Ausbildung gehen. Das ist richtig und gut so. (Beifall der SPD, des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der FDP –
