Benedikt Oster
Julchen!) und ernsthaft die Diskussion führen, was wir brauchen. Da kommen – Punkt 1 – die Preise. Wir müssen die Bauern und Bäuerinnen – – Die haben Sie übrigens nicht, da stehen nur die Bauern, aber Verbraucherinnen haben Sie da stehen. Anscheinend sind bei Ihnen nur Konsumenten auch weiblich und nicht Produzenten. (Zurufe von der CDU: Oh!) – – dazu ertüchtigen, dass sie faire Preise bekommen. Herr Zehfuß, das wissen Sie auf Ihrem Betrieb genauso wie das jeder auf seinem Betrieb weiß. Das A und O sind faire Preise gegenüber den Großhandelsketten und nicht dieses Dumping, nicht diese Erpressung. Dann gibt es freie Bäuerinnen und Bauern und nicht wegen Diesel ja oder nein, meine Damen und Herren. (Beifall des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, bei der SPD und bei der FDP) Wir brauchen – zweitens – die Tierwohlabgabe. Nur so können wir davon wegkommen, dass 98 % der Tiere, die im Moment auf Bauernhöfen gehalten werden, in der Massentierhaltung gehalten werden. Auch dazu kann ich Ihnen sagen, was das bedeutet, meine Damen und Herren. Wenn wir wollen, dass wir davon wegkommen, müssen wir diese Abgabe haben; denn das bringt den Bäuerinnen und Bauern Geld und zeigt, dass die Arbeit etwas wert ist. Im Moment geht es darum, den Leuten auf dem Land zu zeigen, dass man Respekt vor ihnen hat, dass sie wertvolle Arbeit leisten, und nicht irgendjemanden zu bashen, weil der Diesel teurer wird, meine Damen und Herren. (Beifall des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, der SPD und der FDP –
