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Andy Becht

14.12.2023 Sitzungen 18/56

Verehrtes Hohes Haus, Herr Präsident! Vielen Dank für die wertschätzenden Worte, für die Anerkennung. Gestatten Sie mir vielleicht trotzdem ein kleines Memento. Wir, einige von uns, kommen gerade von einer Demo von Bäuerinnen und Bauern, die uns sorgenvoll ins Gesicht geblickt und ihre Ängste vorgetragen haben. Ich freue mich, dass wir heute einen Antrag hier im Plenum haben, der zeigt, wie die agrarpolitische Familie in Rheinland-Pfalz tickt, wie wir es schaffen, Standorte in die Zukunft zu tragen. Deswegen auch diese kleine Beachtensnote einerseits, was wir heute draußen erlebt haben, aber auch im Zusammenhang mit diesem nach vorne blickenden Antrag, den wir hier heute, so wie es sich anhört, beschließen werden. Dafür möchte ich Ihnen herzlich danken, weil wir den Obstbau in RheinlandPfalz zukunftssicher machen wollen. Nicht nur, weil wir es aufgrund EUrechtlicher Vorgaben müssen, sondern weil wir im Rheinland, im Norden von Rheinland-Pfalz, gerade was das Kernobst anbelangt, einen Standort haben, der deutschlandweit – Abgeordneter Weber hat es gesagt – wirklich zu suchen ist und gesucht und gefragt ist. Deswegen danke ich Ihnen für Ihr Votum, für Ihre Initiative, dass wir diesen Standort erhalten wollen. Ich danke an dieser Stelle den Berufskollegen aus der Verwaltung und der Administration in Nordrhein-Westfalen, die über ihre Struktur der Landwirtschaftskammer viel Geld in die Hand nehmen, 50.000 Euro als äußeres Zeichen auch drauflegen, um dieses überregionale – Abgeordneter Gies, das ist ein guter Punkt – Projekt auch weiter in der Zukunft zu sichern. Wir haben über diesen Standort eine jahrelange Hängepartie gehabt, weil wirklich wichtige Fragen gestellt worden sind, die wir nun aber beantworten konnten. Ich danke Ihnen, dass wir es heute gemeinsam schaffen, diese Hängepartie zu beenden. Vielen Dank. (Beifall bei der FDP, bei der SPD und bei dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

Protokoll ↗