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Dr. Christoph Gensch

CDU 14.12.2023 Sitzungen 18/56

Sehr geehrter Herr Präsident, vielen Dank. – Sehr geehrte Damen und Herren! Über Rheinland-Pfalz verteilt gibt es momentan 43 Bereitschaftsdienstzentralen (BDZ). Diese versorgen akut erkrankte Menschen außerhalb der regulären Öffnungszeiten der Arztpraxen. Sie decken damit einen erheblichen Teil der ambulanten Akut- und Notfallversorgung ab. Sie sind ein unverzichtbarer Teil der medizinischen Grundversorgung in Rheinland-Pfalz. Meine Damen und Herren, in diesen BDZ sind zwei Gruppen von Ärzten tätig. Einmal die niedergelassenen Kollegen, die durch ihre Niederlassung verpflichtet sind, den Bereitschaftsdienst aufrechtzuerhalten und ihn auch jahrelang allein betrieben haben. Seit einigen Jahren gibt es jetzt eine zweite Gruppe von Ärzten im System, die sogenannten Poolärzte. Diese Poolärzte gibt es nur, weil die niedergelassenen Kollegen Ärzte mittlerweile zu wenige und zu alt sind, um dieses System allein aufrechtzuerhalten. Diese Helfer in der Not, die Poolärzte, sind beispielsweise angestellte Ärzte, Krankenhausärzte, Assistenzärzte, Rentner, Teilzeitkräfte. Diese Helfer in der Not gibt es nur, weil wir zu wenige Ärzte in Rheinland-Pfalz haben, meine Damen und Herren. Wir haben allein 340 offene Hausarztstellen, 340 niedergelassene Kollegen fehlen. Das sind die Ärzte, die in diesem System fehlen, und die sind der Grund dafür, dass es die Poolärzte überhaupt gibt. Das, lieber Staatssekretär Alt, ist Ihre Aufgabe, das ist Ihr Versagen. (Beifall der CDU und bei den FREIEN WÄHLERN –

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