Marco Weber
Sehr geehrte Frau Präsidentin, meine sehr geehrten Damen und Herren! Zwei, drei Dinge sind mir wichtig, noch einmal zu erwähnen. Ich möchte nicht falsch verstanden werden, dass die Landwirtschaft grundsätzlich gegen Freiflächen-Photovoltaik ist, aber noch einmal der Hinweis: Wir haben sehr gute Ertragsstandorte, an denen wir gute landwirtschaftliche Produkte produzieren können. Wir haben weniger gute Ertragsstandorte, an denen – ich sage einmal – in den letzten Jahren viel Heu produziert worden ist und an denen die Heuballen immer noch bei den Bauern unterm Dach liegen, weil sie einfach nicht mehr am Markt gefordert werden. Daher müssen wir die Diskussion führen, wo wir erneuerbare Energien erzeugen können. Die zweite Anmerkung ist das Thema „Biomasse“. Soeben sind Holzpellets angesprochen worden, das Thema „Holz und Biomasse“. Wir haben in Deutschland ein Potenzial an Biomasse allein in der Biogastechnologie, über das theoretisch zweieinhalb Kernkraftwerke verfügen würden. Wir haben die Chance, über die Biogastechnologie auch weiterhin erneuerbare Energien zu produzieren und im ländlichen Raum regional zur Verfügung zu stellen. Ich möchte meinen Redebeitrag damit abschließen, dass die Vizepräsidentin in ihrer Wahlheimat der Zeit voraus war und dort schon vor vielen Jahren versucht hat, Nahwärmenetze zu initiieren. Auch eine Vizepräsidentin kann also regional der Zeit voraus sein. Ich möchte die Chance nutzen, weil Gäste im Landtag sind. Wie gesagt, regional ist vieles möglich, wenn man will, und daher haben erneuerbare Energien aus der tiefen Überzeugung der FDP im rheinland-pfälzischen Landtag und noch mehr aus meiner persönlichen Überzeugung heraus alle Möglichkeiten, in der Zukunft die Energiebedarfe zu 100 % zu decken. Vielen Dank. (Beifall der FDP, der SPD, des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und vereinzelt bei der CDU)
