Patric Müller
Herr Präsident, meine Damen und Herren! Die Überschrift zum Tagesordnungspunkt beschreibt alles. Der PV-Ausbau geht spürbar voran. In den aktuell krisengeschüttelten Zeiten im In- und Ausland ist das die gute Botschaft für Rheinland-Pfalz, und dies sogar kurz vor Weihnachten. Nachdem im vergangenen Jahr gut 4.000 MW Strom durch Solarenergie erzeugt wurde, hat sich im laufenden Jahr die Erzeugung weiter erhöht. Unsere Energieagentur teilt mit, dass derzeit mehr als 200.000 PV-Anlagen in Rheinland-Pfalz installiert sind, eine Steigerung um rund 840 MW erreicht ist und der Ausbau durch die Fortschreibung des Landessolargesetzes weiter Fahrt aufnimmt. (Zuruf des Abg. Carl-Bernhard von Heusinger, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Nun ist es an der Zeit, neben den Zahlen einmal den Fokus auf diejenigen zu richten, die dafür sorgen und somit Verantwortung tragen, dass letztendlich die ganzen Module inklusive Zubehör funktionstüchtig auf-, angebracht und in Betrieb genommen werden können. Das Deutsche Handwerksblatt bringt den Solarboom in Rheinland-Pfalz auf den Punkt. Es sind die einzelnen Gewerke aus den verschiedenen Branchen, welche diesen Hochlauf managen. Das gesteckte Jahresziel der Landesregierung von 500 MW ist in diesem Jahr übertroffen dank derer, die dauerhaft ihren Job machen, die nicht öffentlich nach Wertschätzung lechzen und zudem auch während der Pandemiezeit wie auch in der gegenwärtigen Situation trotz vieler Lieferschwierigkeiten ihren Job erledigt haben und weiter ausführen. Deshalb Gott segne das ehrbare Handwerk. (Beifall bei der SPD sowie des Abg. Marco Weber, FDP –
