Benedikt Oster
Ei, ei, ei!) Das heißt, wir geben viel Geld für das, was Sie innovative audiovisuelle Formate nennen, für Filme aus, die vielleicht in drei oder vier Programmkinos laufen werden. Ich sage Ihnen jetzt einmal ganz grob, was Geld bringt. Geld bringen Triple ASpiele, die sich so gut verkaufen wie alle James Bond-Filme zusammen. Die schaffen zukunftsfähige Arbeitsplätze. Dann gibt es auch positive Nebeneffekte für die Industrie 4.0. Der Großteil der geförderten Formate in der Medienförderung wird null Impact auf den Wirtschaftsstandort haben. Es kann sein, dass die gut sind, es kann sein, dass die schlecht sind, es kann auch sein, dass die etwas mit Rheinland-Pfalz zu tun haben, aber sie bringen uns ökonomisch gar nichts. Ich habe auch nichts gegen diese Filme, nur haben sie keinen Impact. Sie müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, dass es sich hier um eine Milieuförderung handelt. Ich habe mir viele Empfänger, Destinatoren angeschaut. (Abg. Marcus Klein, CDU: Sie haben auch keinen Impact!) Sie stehen im linken Milieu, in der Nähe zur Landesregierung. Ihre Filme mögen vielleicht einen künstlerischen Wert haben, (Abg. Michael Hüttner, SPD: Sie haben keinen!) sie sind aber für unseren Standort irrelevant. Es gibt nur zwei Parameter, die bei einer solchen voluminösen Förderung aus Steuergeldern sinnvoll sind: einmal die Gewerbesteuer, die am Ende herauskommt, und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Das sind harte Parameter, die man zugrunde legen muss. Es handelt sich um eine Subvention aus Steuergeldern. Wenn Sie sich die Destinatoren anschauen, dann muss man einfach sagen, (Zuruf des Abg. Marcus Klein, CDU) das hat mit dem Grundgedanken einer Games-Förderung eigentlich gar nichts zu tun. Letzter Satz dazu. Dass Rheinland-Pfalz sich jetzt insgesamt in der Gesamtschau vielleicht einige Plätze hochgearbeitet hat, kann alles sein, aber wir wollen eine Games-Förderung, die einen ökonomischen Impact hat (Glocke des Präsidenten) und die Steuergelder auch rechtfertigt, die hineingesteckt werden. Das sehe ich weit und breit nicht bei Ihrer Medienförderung. (Beifall der AfD –
