Jennifer Groß
Noch ein paar Worte. Ich erinnere an die Anhörung, die wir Anfang des Jahres im Bildungsausschuss hatten, dahin gehend, dass uns allesamt – ob VRB, VBE, Philologenverband – sagten: (Vizepräsident Matthias Lammert übernimmt den Vorsitz) Wir sitzen hier alle paar Jahre zusammen, sitzen in Arbeitskreisen, werden als Experten angehört, werden gefragt, was wir in dieser Krisenzeit der Bildungspolitik tun können, es wird dann wieder ein Programm ausgegraben, evaluiert wird das Ganze nicht, wir machen also nichts anderes als Pflästerchen kleben, aber die eigentlichen Maßnahmen, die wirken würden und dringend erforderlich sind – mehr Personal ins System zu packen –, werden von keiner Seite der Landesregierung angegangen. – Daher müssen wir hier von einem Umsetzungsproblem bzw. Zuhörproblem aufseiten der Landesregierung sprechen. (Beifall der CDU) Ganz klar ist, es braucht Fachkräfte. Es sind die jungen Menschen, die gefragt werden. Es sucht sich der junge Mensch mittlerweile quasi seinen Ausbildungsbetrieb aus. Kollege Weber und Kollege Teuber, allerdings müssen wir uns doch darauf verständigen können, dass das Ganze nicht zu einem Qualitätsverlust in der Ausbildung führt, sondern diese gleich bleibt. Das ist unser Ansinnen. Es geht uns nicht um ein Lustigmachen, sondern es geht uns ganz einfach darum, Probleme klar zu benennen, Lösungen einzufordern und eben nicht im Wolkenkuckucksheim der Bildungspolitik zu leben, sondern mit Menschen zu sprechen und hier Lösungen zu den Problemen zu benennen. (Zurufe von der SPD) Anscheinend ist man aber an den Lösungen aufseiten der Landesregierung weniger interessiert. Man bekommt Jahr für Jahr attestiert, wie schlecht man ist, aber wenn man dann sagt, na ja, ein Programm von vor fünf Jahren kann noch nicht wirken, darf sich, ganz ehrlich, jeder sein eigenes Bild machen. (Beifall der CDU)
