Steven Wink
Verehrter Herr Präsident, verehrte Kolleginnen und Kollegen! Zunächst möchte ich noch einmal betonen und danken, dass wir das Thema der sozialen Teilhabe auch gerade im hohen Alter als soziale Teilhabe an der Gesellschaft für notwendig erachten und diesen Wunsch anerkennen und dieses Thema stärken wollen. Ich habe in der Presse über das Deutschland-Barometer Depression 2023 gelesen. In diesem wurden 5.200 erwachsene Menschen unter 70 Jahren befragt. 25 % dieser Erwachsenen fühlen sich einsam. 53 % fühlen sich in einer depressiven Phase. Dieses Barometer zeigt, was für Symptome wir in einer depressiven Phase haben. Wir haben eine gedrückte Stimmung, wir haben eine Freudlosigkeit, Schlafstörungen, Schuldgefühle, Suizidgedanken, solche Dinge. Wenn man diese Gefühle länger als 14 Tage mit sich trägt, dann kann man schon einmal von einer depressiven Phase reden bzw. der Verdacht kommt auf. Deshalb ist es wichtig, dass wir dieses Thema hier im Hohen Hause behandeln und eine Anhörung zu diesem Thema durchgeführt haben, weil das Ziel dieses Themas extrem wichtig für unsere Gesellschaft ist. Die Anhörung zeigte aber auch, dass der Gesetzentwurf gute Gedanken hat, einen guten Anstoß, dass wir aber schon viele Projekte und Angebote in Rheinland-Pfalz haben. Ich möchte sie nicht alle wiederholen, weil einige genannt worden sind. Ich möchte aber eines noch einmal wiederholen, weil es in in einem negativen Gemeindeschwesterplus. Licht dargestellt worden ist, nämlich die (Staatsminister Michael Ebling: Ja!) Gemeindeschwesterplus Es wird hier vorne am Pult so getan, als wenn die eingeführt wurde, aber letztendlich gar nichts bringt. Das ist schlichtweg falsch. (Beifall der FDP, der SPD und des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN –
