Matthias Joa
Sehr geehrter Herr Präsident, liebe Kollegen! Die in ihrer Grausamkeit schier unerträglichen Bilder aus Israel haben uns alle tief bewegt: Kindern, denen vor ihren Eltern die Augen herausgerissen wurden, brutal ermordete Babys, Kleinkinder, die bei Vergewaltigung das Becken gebrochen bekamen, Eltern, gefoltert und ermordet vor ihren danach getöteten Kindern, kurz, Menschen, die völlig entmenschlicht wurden. Gleichzeitig gibt es Gruppen in Deutschland, die diese Schlächter feiern und dazu Baklava, Süßwaren, verteilen. Deutschland muss ein sicherer Ort für Juden sein. Diese Forderung zelebrieren wir überall und richtigerweise auch heute. Es sei kein Platz für Antisemitismus, die Sicherheit der Juden sei Staatsräson. Doch belügen wir uns mit diesen fast schon ritualisierten Sätzen nicht selbst? Wie sicher sind Juden in unserem Land wirklich, in einem Land, in dem sich Juden heute kaum noch auf die Straße trauen, in dem auf den Straßen lauthals „Allahu akbar“ und das Wort Allahs über das Land geschrien wird, ein Land, welches millionenfach Judenhasser aus den rückständigsten Regionen der Welt importiert, mit Menschen, die unsere Werte und unsere Kultur zum Großteil verachten? Können Juden ihren Glauben in Deutschland offen leben? Weder kritische Fragen noch kritische Antworten waren gewünscht. Das Ergebnis sehen wir jetzt in den Kundgebungen, auf denen für die Vernichtung Israels und das Kalifat geworben wird. Wo sind die Demonstrationen der Muslime gegen den sogenannten Missbrauch des Islams für solche Taten? Es wird nun Zeit, mit Träumereien und Wunschvorstellungen aufzuhören. Dies ist unabdingbar. Die Antwort auf all diese oben aufgeworfenen Fragen ist bitter. Zwar lehnt die Mehrzahl der Muslime in Deutschland die Gewalt ab, doch die Mehrzahl der in Deutschland lebenden Muslime mag eben keine Juden. Der Hass auf Juden ist der Standardzustand in der muslimischen Gemeinschaft. Dieser Hass ist allgegenwärtig, von Kindesbeinen an. Es wurde hiervor gewarnt, auch in diesem Hause. Alles wurde abgetan, es wäre nur das Schüren von Ängsten und Hass und Hetze. Der Großteil der Muslime, mit denen ich mich über Israel unterhalte, hat eine ganz klare Meinung zu Juden: Sie mögen keine Juden. Wenn sie getötet oder massakriert werden, dann hält sich die Trauer in sehr, sehr engen Grenzen. Dies gilt nach meiner Abschätzung auf jeden Fall für die Mehrheit der Muslime auch hier im Land. Gehen Sie durch die Innenstädte, schauen Sie sich um und trauen Sie sich, das Thema in der muslimischen Community einmal anzusprechen. Wer mutig ist oder mir nicht glauben möchte, setzt gern eine Kippa auf oder hängt sich einen Davidstern um. Syrer und Afghanen erhalten zu 90 % einen Schutzstatus in Deutschland. Millionen sind bereits im Land, und es kommen immer mehr. Wenn jüdisches Leben in Deutschland wirklich Zukunft haben soll, so muss gerade der politische Islam zurückgedrängt werden. Wer jüdisches Leben ernsthaft schützen will, der muss die muslimische Massenmigration aus den archaischsten Regionen der Welt, etwa aus Afghanistan, vollständig unterbinden, und zwar umgehend. (Glocke des Präsidenten) – Ich komme zum Ende. Wer dieser Migration weiter das Wort redet, wer die Täter, die mit IS-Finger und Mordfantasien Randale machen, nicht ausweist, der kann gerade kein Freund des Staats Israel oder der Juden sein. Wer dies zulässt, ist verantwortlich dafür, dass es in Zukunft gar kein jüdisches Leben mehr im Land geben wird. Wir stehen am Kipppunkt, als Land und als Gesellschaft. Entweder wir steuern umgehend um, oder das „Nie wieder“ bleibt ein reines Lippenbekenntnis. (Beifall der Abg. Michael Frisch und Martin Louis Schmidt, AfD)
