Benedikt Oster
Und das von der FDP! Marco!) Meine sehr geehrten Damen und Herren, ein weiterer wichtiger Punkt ist, wenn wir schauen, wo Trinkwasser gewonnen wird. Trinkwasser wird im Wald gewonnen; Trinkwasser wird auf landwirtschaftlichen Flächen gewonnen. Wenn wir schauen, mit welchem Schutzstatus in Deutschland und in Rheinland-Pfalz diese Trinkwassereruierungs- und Quellgebietszonen, mit welchem Schutzstatus und mit welchen Regulatorien die dann auch eingegrenzt werden, so haben wir auch eine große Sicherheit, dass mit dem Trinkwasser versucht wird, bestmögliche Qualität herzustellen. Diejenigen aber, die diese Flächen dann bewirtschaften, die Waldbesitzer und die Landwirte, die die Ackerflächen, die Grünlandflächen bewirtschaften, haben diese Schutzflächen zu pflegen, weil eine der Erkenntnisse auch ist: Dort, wo Flächen nicht genutzt und gepflegt werden, kommt auch nicht das beste Trinkwasser her. Daher sind die Landwirte und die Waldbesitzer diejenigen, die auf diesen Flächen mit dazu beitragen, dass Trinkwasser in seiner Qualität zur Verfügung gestellt wird. Meine sehr geehrten Damen und Herren, es ist eben angesprochen worden, bzw. auch gestern angesprochen worden, dass für diese Maßnahmen und für diesen zusätzlichen Aufwand, den die Landwirte und Waldbesitzer betreiben, dann ein finanzieller Ausgleich gewährleistet sein muss. Das ist in der Großen Anfrage ebenfalls eines der Themen, die sich daraus ergeben, dass wir künftig an dem System festhalten, dass Landwirte, die diesen Schutz für das Trinkwasser betreiben, dann auch den geldlichen Ausgleich bekommen. Ein weiterer Punkt zum Thema „Trinkwasser“ ist, dass heute schon über viele, viele Verbundnetze gesprochen worden ist. Ich will die Einzelmaßnahmen nicht ansprechen, aber das ist ein Beitrag dazu, dass wir unter den Wasserversorgern, unter den Wasserwerkern die Möglichkeit haben, Wasser sicherzustellen durch diese Verbundnetze. Da sind wir in Rheinland-Pfalz schon weit gekommen. Die große Eifelpipeline ist angesprochen worden. Daher wird da auch künftig Geld benötigt, um die Kommunen dementsprechend zu unterstützen. Meine sehr geehrten Damen und Herren, es ist auch angesprochen worden, dass wir zukünftig eine Veränderung haben. Ich sage Ihnen, Veränderung beim Thema „Wetter“ und beim Thema „Klima“. Das Wort Klimakrise ist angesprochen worden. Ich sage Ihnen einfach einmal, wir müssen schauen. Wir hatten vor zwei Wochen bei uns zu Hause einen Starkniederschlag von 40 l in 20 Minuten, als parallel zum Beispiel in Worms der Hagelniederschlag war. Wenn wir uns dann als Landwirte anschauen, wo sind die Flächen erodiert und wo sind die Flächen nicht erodiert, und wenn wir dann anschauen, wo die Flächen nicht erodiert sind, ist das Wasser dann in die Flächen eingezogen, in die Feldkapazität. Kollege Schreiner weiß mittlerweile, was Feldkapazität bedeutet. Daher hat die Enquete-Kommission auch einen Beitrag dazu geleistet, das Wort Feldkapazität voranzubringen. (Heiterkeit des Abg. Dr. Joachim Streit, FREIE WÄHLER) Daher sind die Themen „Landwirtschaft und Wasserrückhaltung“ und „Waldwirtschaft und Wasserrückhaltung“ jene, die wir weiter ausbauen müssen. Hiermit sind wir gerade auch bei der Enquete-Kommission ein gutes Stück weiter, dass wir im Waldbereich alles Mögliche dafür tun, um die Wasserrückhaltung zu verbessern und hinzubekommen. Im landwirtschaftlichen Bereich müssen wir alle Ebenen von EU, Bund und Land ausschöpfen, um den Landwirten weiterhin die Möglichkeit zu geben, sich zu verbessern, weil sie ihre Arbeit schon sehr gut machen und den einen oder anderen Verbesserungsvorschlag dann noch mitgeben können. Somit habe ich die 5 Minuten hier erreicht. Vielen Dank. (Beifall der FDP, der SPD und des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Vereinzelt Heiterkeit im Hause –
