Katharina Binz
Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete! Ich möchte mich ganz herzlich und ganz ausdrücklich bedanken für diese Anfrage, (Zurufe der Abg. Joachim Paul und Michael Frisch, AfD) weil sie uns die Möglichkeit gibt, hier im Landtag über dieses wichtige Thema ausführlich zu sprechen, und weil dann – glaube ich – die Unterschiede sehr, sehr deutlich und klar werden, (Unruhe im Hause – Glocke der Präsidentin) wie man am Ende dieser Debatte sehen kann. Die Antworten zeigen, dass in den letzten Jahren wirklich wichtige Entwicklungen stattgefunden haben. Das muss man sich immer noch einmal bewusst machen. Jede und jeder hier im Saal, der oder die älter als 46 Jahre ist, wurde in einer Zeit geboren, in der es in Deutschland Gesetz war, dass der Ehemann es erlauben musste, dass die Ehefrau arbeiten geht. (Unruhe bei den FREIEN WÄHLERN) Das war Gesetz bis vor 46 Jahren. Das heißt, das ist sozusagen die maximale Ungleichberechtigung der Frauen am Arbeitsmarkt. Seitdem arbeiten wir daran, dass Frauen gleiche Chancen haben. Deshalb macht diese Anfrage deutlich, an welchen Stellen wir noch Handlungsbedarf haben. (Glocke der Präsidentin)
