Stephan Wefelscheid
Frau Präsidentin, meine Damen und Herren! Als ich die Rede konzipiert habe, habe ich mir überlegt, ob ich Kollegen Weber überhaupt erwähne, weil ich schon wusste, welche Hasstiraden dann wieder kommen. (Zurufe und Heiterkeit bei der SPD) Herr Weber, das Problem haben Sie aber gerade selber offenbart, Sie haben sich selber überführt, indem Sie sagen, seit 2016 würde die FDP dieses Thema verfolgen, und darin liegt genau Ihr Problem. Sie sind immer sehr lautstark im Wort, aber Ihre Taten, die sind ganz klein. (Beifall der FREIEN WÄHLER) Das ist das Problem, weswegen ich es, ehrlich gesagt, auch gar nicht adressieren wollte, aber Sie haben mir das Tor geöffnet, und deswegen müssen Sie es sich jetzt auch gefallen lassen. Wir waren beide beim Vortrag von Herrn Dr. Weiler gewesen, bei dem die Weidetierhalter anwesend waren, und sie waren sehr dankbar, dass ich da war und diesen Punkt ins Plenum einbringe, weil sie eigentlich erwartet hatten, dass gerade Sie das machen, weil Sie doch angeblich vom Fach sind und weil Sie der entsprechende Ausschussvorsitzende sind. Es kommt aber nichts. Dann dürfen Sie sich auch nicht beschweren, wenn der kleine Wefelscheid aus Koblenz kommt und sagt, wenn der Weber es nicht macht, dann macht es der andere mit W von der Partei, die sich am Aiwanger orientiert, die in Bayern in der Landesregierung sitzt und die auch wieder in den Landtag kommt und nicht um den Einzug bangen muss wie Sie in Bayern. (Heiterkeit bei den FREIEN WÄHLERN – Zurufe von der SPD und der FDP) Das können Sie mir letzten Endes nicht zum Vorwurf machen. (Beifall des Abg. Dr. Joachim Streit, FREIE WÄHLER) Wenn Sie handeln würden, wäre alles gut; aber da Sie es nicht tun, können Sie mir und uns nicht zum Vorwurf machen, dass wir es ins Plenum einbringen und die Landesregierung um Abhilfe ersuchen. (Beifall der FREIEN WÄHLER)
