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Philipp Fernis

FDP 12.05.2023 Sitzungen 18/45

Herr Dr. Gensch, herzlichen Dank für die Klarstellung. Ich will es mit einem kleinen Ausflug in die Zahnmedizin beantworten. Wenn Sie Zahnschmerzen haben, tut es beim Zahnarzt manchmal noch einmal ein bisschen mehr weh, bevor es dann besser wird. Das ist in der Tat, um diese Analogie zu bedienen, das Thema, welches wir genau mit diesem Modellprojekt der Telenotärzte haben. Ja, Sie brauchen dann jemanden in der telemedizinischen Beratung plus das Backup, und ja, diese Personen fehlen dann gegebenenfalls an anderer Stelle, wenn sie örtlich nicht so flexibel sind. Das hängt stark vom Einzelfall ab. Warum macht man das aber? – Das ist doch, ehrlich gesagt, das Gleiche, als wenn man sagt, ich bewerte kritisch, dass wir Ärzte aus der Patientenversorgung herausnehmen für die Ausbildung. Na ja, das sind einfach Schritte, die notwendig sind, um dahin zu kommen, dass man letztlich die Versorgung verbessern kann. Ich fände es in der Tat mit einer Technik, die nicht in dem Maße erprobt ist, weil es eben ein Modellprojekt ist, weil es neue Erfahrungen sind, mit einer Netzabdeckung, die nicht so ist, wie wir uns das wünschen, was die Kommunikationsfähigkeit, die Funktionstüchtigkeit solcher Systeme angeht, schwer verantwortbar zu sagen, ich mache es einmal mit dem Telenotarzt, habe dann aber in dem Modellprojekt im Hintergrund keinen. Ich glaube aber, wir sind in der Sache nicht sehr weit auseinander. Ja, das ist ein Problem, dass es doppelt Personal kostet, nur an der Stelle halte ich es schon aus Sicherheitsgründen für den richtigen Weg. (Beifall der FDP, der SPD und des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

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